Weltenmagie - Magie für Alle!

Forum für alle Magie-Interessierten, Esoteriker, spirituelle Menschen jeder Richtung!
 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  Login  

Teilen | 
 

 Transaktionsanalyse

Nach unten 
AutorNachricht
LadyLuna
Magier
Magier
avatar

Anzahl der Beiträge : 456
Alter : 31

BeitragThema: Transaktionsanalyse   26/10/2014, 10:57 pm

Hallo. Durch mein Studium beschäftige ich mich derzeit mit der Transaktionsanalyse (TA). Demnach erstellt jeder Mensch bereits in seinem 1. Lebensjahr eine Grundeinstellung. Diese Grundeinstellungen lassen sich in 4 verschiedenen einteilen:

"Ich bin ok und du bist ok."
"Ich bin ok und du bist nicht ok."
"Ich bin nicht ok, aber du bist ok."
"Ich bin nicht ok und du bist auch nicht ok."

Bis auf die 1. Einstellung, bilden alle anderen sehr womöglich ein Verliererskript. Im Prinzip geht es in der TA darum, dass jeder Mensch bis zu seinem 1. Wort ein Lebenskript erstellt, welches bis zum 7. Lebensjahr fast vollständig ist und selten im Jugendalter noch abgeändert wird. Dieses Lebenskript bedeutet, dass jeder für sein Leben sein eigenes Lebensziel verfasst. Wie man dahin kommt und wie man im Leben enden wird. Z. B. haben manche einen Gewinnerskript, wo nach sie sehr optimistisch dem Leben gegenüber eingestellt sind. Andere dagegen leben auf der Überholspur und entscheiden für sich, sehr früh zu sterben. Manche dagegen verlieren die Lust am Leben und es wird für sie sehr müselig und kann sogar im Freitod gipfeln.

Was haltet ihr davon? Die TA ist eine psychologische Sichtweise! Für mich selber klingt sie aber sehr esoterisch. Ich selber bin, was das betrifft, noch sehr skeptisch ihr gegenüber. Jedoch ist es interessant, dass selbst die Psychologie davon ausgeht, dass der Mensch bereits kurz nach der Geburt einen grundlegenden Lebensplan entwickelt.

Oh, und er lässt sich in gewisser Weise noch verändern. Manche Menschen kommen unter sehr heiklen, stressigen Bedingungen zur Welt. Ihre Grundeinstellung ist eher negativ. Aber aufgrund der Liebe ihrer Eltern kann sich dieses ins positive verändern. Durch Beschlüsse, die aus dem Verhalten ihrer Umwelt resultieren, kann sich ihr Lebenskript noch ins positive verändern lassen. Ebenso kann eine recht positive Einstellung durch ein Traumata ins negative umwandeln.

Jedes Lebenskript wird erstmal unterbewusst beschlossen. Dieses kann aber später in gewisser Weise aufgeschlüsselt und korregiert werden. - Na ja so die Theorie zu allem.

Was denkt ihr darüber?
Nach oben Nach unten
Melina
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1451
Alter : 38

BeitragThema: Re: Transaktionsanalyse   30/12/2014, 10:29 am

hm, ich mag Theorien! Very Happy

Klingt alles ganz gut und ich kann mir das gut vorstellen, dass gewisse Dinge schon in der Frühkindheit entschieden und beeinflusst werden.
Da gibt es ja verschiedene Ansätze und Forschungen.

Allerdings tu ich mivh schwer, das ganz so radikal für das ganze Leben zu sehen. Ich bin schon der Meinung, dass der Mensch bestimmte Muster auflösen kann bzw. entgegenwirken kann - auch gegen vererbte. Es ist natürlich im späteren Leben alles eine Frage der Erziehung, später Selbstwahrnehmung und dem Wunsch etwas zu ändern.

_________________
Liebe Grüße,
die Melina...
Nach oben Nach unten
http://weltenmagie.forumieren.com
LadyLuna
Magier
Magier
avatar

Anzahl der Beiträge : 456
Alter : 31

BeitragThema: Re: Transaktionsanalyse   15/9/2015, 11:03 pm

Ich selber tue mich auch schwer damit, es radikal auf das spätere Leben zu beziehen. Aber dennoch möchte ich ein Beispiel aus der Psychologie nennen, um aufzuzeigen, inwiefern sich die frühkindliche Entwicklung auf das spätere Leben beziehen kann.

Ein Kind, welches binnen des 1. Lebensjahres kaum Halt und Fürsorge erfährt, entwickelt häufig eine unsichere Bindung. Diese Bindung kann mit der Zeit, vor allem auch durch Psychotherapie, zu einer erworbenen sicheren Bindung weiterentwickelt werden. Dennoch wird sie nie so stabil sein, wie eine natürliche sichere Bindung. Einfach, weil das Menschenkind etwas erleben musste, was es geprägt hat, was ein "normaler" Mensch nicht kennt.

Eventuell ist damit gemeint, dass das Kind immer diese Erfahrung nun in sich tragen wird und diese dafür sorgte, dass der Mensch zu dem wurde, was er ist. Auch wenn eine Weiterentwicklung aufgrund der Plastizität des menschlichen Gehirns noch möglich ist. Die Erinnerung bleibt was sie ist. Es ist wie mit einer Narbe. Es ist eine Bruchstelle in der Haut bzw. im Gewebe. Die betroffene Stelle kann vernarben, aber wird nie wieder zur "normaler" Haut.

Ansonsten besagt die Transaktionsanalyse auch, dass jeder Mensch ein Erwachsenen-Ich, ein Eltern-Ich und ein Kind-Ich besitzt. Dementsprechend geht man von einer Multipersönlichkeit des Menschen aus. Man besteht aus verschiedenen Erinnerungen und Rollen und demnach ist man flexibel im Verhalten. Das finde ich recht interessant, da es sich auch mit anderen Theorien in der Psychologie deckt, wie z. B. die der Ego-State-Theorie. Demnach besteht der Mensch aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen, die kohärent miteinander einher gehen und demnach in der Alltagswelt funktionieren. Erst wenn die Anteile sich untereinander Probleme bereiten oder gar mit Amnesien bestrafen, liegt eine ernsthafte Problematik vor in Form einer Dissoziation.
Nach oben Nach unten
LadyLuna
Magier
Magier
avatar

Anzahl der Beiträge : 456
Alter : 31

BeitragThema: Re: Transaktionsanalyse   15/9/2015, 11:06 pm

LadyLuna schrieb:
Ich selber tue mich auch schwer damit, es radikal auf das spätere Leben zu beziehen. Aber dennoch möchte ich ein Beispiel aus der Psychologie nennen, um aufzuzeigen, inwiefern sich die frühkindliche Entwicklung auf das spätere Leben beziehen kann.

Ein Kind, welches binnen des 1. Lebensjahres kaum Halt und Fürsorge erfährt, entwickelt häufig eine unsichere Bindung. Diese Bindung kann mit der Zeit, vor allem auch durch Psychotherapie, zu einer erworbenen sicheren Bindung weiterentwickelt werden. Dennoch wird sie nie so stabil sein, wie eine natürliche sichere Bindung. Einfach, weil das Menschenkind etwas erleben musste, was es geprägt hat, was ein "normaler" Mensch nicht kennt.

Demnach kann damit gemeint sein, dass das Kind immer diese Erfahrung nun in sich tragen wird und diese dafür sorgte, dass der Mensch zu dem wurde, was er ist. Auch wenn eine Weiterentwicklung aufgrund der Plastizität des menschlichen Gehirns noch möglich ist. Die Erinnerung bleibt was sie ist. Es ist wie mit einer Narbe. Es ist eine Bruchstelle in der Haut bzw. im Gewebe. Die betroffene Stelle kann vernarben, aber wird nie wieder zur "normaler" Haut.

Ansonsten besagt die Transaktionsanalyse auch, dass jeder Mensch ein Erwachsenen-Ich, ein Eltern-Ich und ein Kind-Ich besitzt. Dementsprechend geht man von einer Multipersönlichkeit des Menschen aus. Man besteht aus verschiedenen Erinnerungen und Rollen und demnach ist man flexibel im Verhalten. Das finde ich recht interessant, da es sich auch mit anderen Theorien in der Psychologie deckt, wie z. B. die der Ego-State-Theorie. Demnach besteht der Mensch aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen, die kohärent miteinander einher gehen und demnach in der Alltagswelt funktionieren. Erst wenn die Anteile sich untereinander Probleme bereiten oder gar mit Amnesien bestrafen, liegt eine ernsthafte Problematik vor in Form einer Dissoziation.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Transaktionsanalyse   

Nach oben Nach unten
 
Transaktionsanalyse
Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Weltenmagie - Magie für Alle! :: Deutung :: Psychologie-
Gehe zu: