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 Ist Intelligenz ein Produkt des Überichs?

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BeitragThema: Ist Intelligenz ein Produkt des Überichs?   27/3/2013, 6:00 pm

Ich würde mich gerne über eine der Grundvorstellungen in der Magie austauschen, die meiner persönlichen Erfahrung und Beobachtung widerspricht. Wenn man etwas Erfahrung mit seinem Astralkörper sammelt, wird man früher oder später bemerken dass dieser tatsächlich mehrere Ausprägungen besitzt oder in Schichten organisiert ist.
Das lässt sich Anfangs kaum feststellen, allerdings gibt es Zustände in denen man auf eine dieser Schichten reduziert wird und nur noch über bestimmte EIgenschaften verfügt. Diese Grundkörper kann man wie es oftmal üblich Ich in ein geistiges und ein tierisches Ich separieren. Im großen und ganzen lassen sich meine Beobachtungen dabei mit denen Freuds angleichen und in das "Ich", das "Überich" und das "Es"unterteilen. Was ich sehr faszinierend finde, da dieses Modell großteils meiner persönlichen Beobachtung entspricht. Das ist eine ziemliche interessante Parallele, wenn man bedenkt dass meine Beobachtungen dem Astralkörper gelten. Das führt soweit dass ich Freud in ein paar Punkten widersprechen würde, so frech das klingen mag. Seine Ansichten sind zwar nicht falsch, aber oftmals kurzsichtig, was sich einfach begründen lässt. So anmaßend das auch klingen mag, aber die Psychologie ist zwar hochwertig und exakt, aber man darf erstens nicht ausser Acht lassen dass Freud ein Pionier jener war und deren Gestalt erst ausprägte und zweitens, trennt jene Geist und Seele, bzw nimmt diese gar nicht mehr zur Kenntnis. Ich denke jedoch jeder Magier besteht auf ihre Existenz. Nicht nur in Form eines glaubens sondern aus persönlicher Beobachtung. Nun hat bietet die Seele den Vorzug, dass man sie mitunter direkt beobachten kann. Im Falle des Astralkörpers sogar als metaphysische EInheit. Diese Betrachtung fehlt der Psychologie. Sie bietet zwar exakte Modelle aus ihren Beobachtungen, kennt jedoch keinen wirklich diekten Bezug. Es ist ein Unterschied ob man eine Hypothese über das "Es" verfasst, oder dieses in einem astralen Prozess selbst erlebt.

Dazu muss ich anmerken dass ich die Psycholgie, sofern ich selbst einen Zugang dazu besitze, sehr schätze. Mir ist auch bekannt, dass solche Ansätze durchaus existieren. Die Lehrmeinung verneint die Existenz einer wahrhaftigen Seele, die mehr als eine abstrakte Vorstellung ist, jedoch genauso konsequent, wie die der Astralkörper oder metaphysischer Energien. Die jedoch durchaus existent sind. Ich sehe dies auch nicht als Makel der Psychologie, aber für Berreich mit dessen Austausch sie sehr profitieren könnte. Es mag durchaus einige Leute geben, die mit solchen Ansätzen auch praktisch vertaut sind, allerdings wird man kaum eine offizielle Lehrmeinung mit einem positiven Bezug dazu finden, ohne dass diese Person ihre eigene Integrität einbüßen würde.
Ich möchte jetzt nicht so arrogant sein meine Beobachtungen wären zwingend korrekter, aber es sind persönliche Erfahrungen die ich sammeln durfte und auch wenn sich die Eckpunkte gleichen, muss ich in ein paar Bezügen widersprechen oder diese umlenken.

Das Überich beispielswiese, wird vereinfacht als moralische Instanz durch den Prozess der Introprojektion dargestellt. Was ich als etwas kurzsichtig empfinde. Das Überich ist meiner persönlichen Beobachtung nach das empathische Zentrum.
Das schliesst sowohl das moralische Gefüge, als auch die veräusserte Wahrnehmung ein. Anders ausgedrückt ist das Überich dass sich veräussernde Prinzip. Ich würde also dem Es nicht zwingend mit der Reizwirkung und das Überich mit der Moral gleichsetzen, sondern beide sind Wahrnehmungsorgane. WObei das Es nach innen gerichtet ist, wärend sich das Überich nach aussen gerichtet verhält. Der gröbste Unterschied liegt hier wohl darin, dass ich das Überich abstrakt als "Kreis" bezeichnen würde und das Es als Punkt. Das Überich ist die Veräusserung, wärend das Es die Verinnerlichung verkörpert. Das schliesst Moral und Triebe zwar mit ein, magisch gesehen finde ich das jedoch kruzsichtig. Beides sind Organe der Betrachtung, wobei sich das Überich zerstreut, weitläufig und sich ausdehnend verhält, was sich auch sehr stark in den jeweiligen Bewusstseinsphasen manifiestiert. wärend deren man das Gefühl hat sich auszudenen. Das Es hingegen hat die EIgenschaft sich zusammen zu ziehen. Seine Natur ist ekstatisch und seine Wahrnehmung dient der Wahrnehmung von Genuss und Schmerz. Weswegen das Ego, das in etwas ebenfalls mit dem Es gleichzusetzen wäre, in der Magie auch oft als Schmerzkörper bezeichnet wird.
Das bedeutet nicht Ego und Es bzw animalisches Ich wären zwingen gleichzusetzen, aber es beschreibt die selben Organe, unter verschiedener Betrachtung.

Diese beiden Naturen könnte man nun noch wesentlich eingehender Beschreiben, ich finde jedoch diese Ansätze kann jeder für sich selbst ausdehnen, wenn er das denn möchte. Viel interessanter wäre jedoch für mich, wenn jemand seine persönlichen Erfahrungen und eventuelle EInwürfe dazu teilen würde.

Abschliessend möchte ich noch zu einem letzten Punkt kommen dem ich vehement widersprechen muss. Und zwar der Vorstellung das Überich wäre der Sitz der Inelligenz. Diese Theorie widerum ist weniger ein Ansatz von Freud, als eine Ansicht der Magie selbst. Ich empfinde das jedoch als unzureichend. Intelligenz ist ein Wechselprodukt dieser Naturen. Wenn man es genau nimmt, so ist das Es sogar wesentlich klarer und auf den Punkt gefasst.
Wenn man selbst die eigene animalische Natur wahrnimmt, so wird man bemerken dass diese höchst aufmkersam ist, ähnlich wie ein Tier, dass unter einem Tunnelblick sene potenzielle Beute beobachtet. Ich würde ihm also sogar eine größere Beteilung an dem zuschreiben, was wir gemeinhin als Logik bezeichnen. Denn wärend das Es sich stets auf den Punkt gefasst und oder eben ekstatisch verhält, kennt das Überich kaum einen Wesensdrang. Es verhält sich losgelösst und ohne Drang und veräussert seine gesammte Wahrnehmung, die dadurch sehr zerstreut ausfällt.
Das innere Tier, ist also keineswegs unlogisch und "nur" der Sitz der Emotionen, sondern entspricht, wie es manche Hexen auffassen, tatsächlich der Natur des Jägers. Diese metaphorische Beschreibung halte ich eigentlich für ziemlich exakt.

Das Überich hingehen, ist nicht der Sitz der Intelligenz, sondern der Empathie. Es besitzt eine sehr dffuse geistige Beschafftenheit, die man sogar als gedankenlos empfinden würde. Was sich widerum mit vielen meditativen Erfahrungen deckt, in denen man sich selbst als geistlos und ruhend wie ein weiter Meer empfndet. Es ist ein behütendes und bekümmertes Prinzip, welches sich widerum mit der Metapher der Mutter gleichsetzen lassen würde.

Ich wäre auf eure Meinung und Empfindung gespannt. witch2

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Gnothi Seauton
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