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 Die Grenzen der Wissenschaft

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BeitragThema: Die Grenzen der Wissenschaft   1/2/2013, 7:11 am

Auch wenn mich viele dafür wohl am liebsten rupfen würden, finde ich es schade dass Wissenschaft und Magie heute als getrennt betrachtet werden. Andererseits gibt es durchaus Ansätze die diese Auffassung vertreten. Crowley zum Beispiel bezeichnete Magie durchaus als Kunst und Wissenschaft. Das mag zunächst schwammig klingen, ist jedoch ein interessanter Ansatz da es in der Magie durchaus einen Aspekt der Forschung gibt. Magie ist also nicht zwangsweise mit der Umsetzung des eigenen Willens gleichzusetzen und ursprünglich war die Protowissenschaft sogar untrennbar mit dieser Verbunden. Wärend die Magie jedoch glauben darf ist die Wissenschaft rational und ich wage zu behaupten dass diese Gegensätze den beidseitigen Austausch benötigen.

Die Wissenschaft ist abhängig von der Fähigkeit zur Beobachtung, aus welcher wiederum logische Schlussfolgerungen gezogen werden. Das Problem hierbei ist jedoch dass sich prinzipiel nahezu jede Logik in sich selbst schliessen lässt.
Deswegen ist die Qualifikation einer Annahme nach ihrem logischen Gehalt etwas schwierig. Das etwas logisch wäre bedeutet im Grunde genommen nicht mehr, als dass aus dem Zusammenspiel der bisherigen Annahmen kein Widerspruch ersichtlich wäre. Jedoch galt dies auch für längst verworfene Ansichten, welche zu der Zeit ihrer Behauptung durchaus eine innerlogische Konsistenz aufweisen konnten. Im Grunde bedeutet dass das diese Annahmen durchdacht und somit glaubwürdig waren. Logik ist also nur bedingt ein Indikator für Realität.

Man hat über Jahrzehnte in verschiedenen Disziplinen objektive Vergleichsparameter ausgeforscht, anhand derer man in bestimmten Konstellationen Beobachtungen bisheriger Annahme auswerten und verifizieren konnte.
Doch unsere gesammte Wissenschaft ist erstaunlich unfähig wenn es darum geht Kernaussagen über das eigentliche Weseb zu treffen, die nichts mit einer Wechselwirkung zu einem anderen Objekt zu tun haben.
WIr beobachten also an sich mehr oder weniger als die Reaktionsfähigkeit und die Eigenschaften aber nicht das Wesen des Objekts an sich. Man kann beispielsweise ziemlich genau bestimmen wie schnell ein Apfel zu Boden fällt, wärend er von der Gravitationskraft der Erde erfasst wird und abhängig von dem eigenem Gewicht beschleunigt, wobei eigentlich nicht einfach der Apfel selbst einfach nur Feld, sondern dieser viemehr von der Erdanziehungskraft ergriffen und beschleunigt wird, bis er das Niveau der Anziehungskraft der Erde selbst als größeres Objekt erreicht hat, wärend er widerum aerodynamisch abgebremst wird. Wenn wir jedoch Fragen was Schwerkraft an sich ist ohne deren Eigenschaften zu beschreiben, verlieren wir unsere Genauigkeit bis hin zur Unfähigkeit. WIe sollte man solch eine Frage auch befriedigend beantworten? Hier greifen eigentlich nur Philosophie und Magie, welche widerum ausgegrenzt werden.

Genauso verhält es sich mit dem systemtheoretischen Ansatz, dass man Menschen nicht an sich selbst beurteilt, sondern am sozialen Status. Man fällt Urteile Anhand von Beziehungen welche zu einem Fehlbild des Charakters selbst führen können. Das ist als würde ich eine Person wiegen und messen um danach zu behaupten ich würde sie kennen.
Die WIssenschaft ist eingeschränkt durch ihre bisherigen Erkenntnise und eingekerkert in den Versuch den Rahmen ihrer Beobachtung zu atomisieren, wärend sie an einem Mangel von Alternativen Hunger leidet.

Das soll kein alberner Versuch sein die Wissenschaft zu entwerten, sondern ihre verdrängte Abhängigkeit von Magie, Philosophie und Glaube aufzeichnen, wenn man das Wesen an sich und nicht nur die Eigenschaften ergründen möchte. study

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Gnothi Seauton
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hollytrap
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BeitragThema: Re: Die Grenzen der Wissenschaft   23/12/2014, 11:17 pm

Die "Wissenschaft" die du suchst ist die Alchemie!
Sehr schön formuliert und allzuwahr, Doch möchte ich gerne eine Lanze für die Wissenschaft brechen.
Die Wissenschaft unterliegt einem uhralten Fluch, schnöden Mamon, so das keiner nach dem Forschen kann was er will, sondern nur nach dem wofür Sie jemanden bezahlt. Dadurch entsteht eine Mainstream-Wissenschaft die weniger an neuen Erkentnissen als an grosser Presse/Schlagzeilen, Premien/Preisen und Reputation interessirt sind.
"Oh du schöne Welt"
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