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 Uranmunition

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BeitragThema: Uranmunition   27/11/2012, 1:33 pm

Ich würde gerne ein recht heilkes Thema ansprechen, das nichts mit der Magie zu tun hat, dennoch möchte ich gerne darauf aufmerksam machen. Nämlich dass der Uranmunition.
Ich wähle dieses Thema, da es von seinem Wirkungsprinzipien her ebenso interessant ist, wie es in der Praxis grausam ausfällt.

Bei der Uranmunition enthällt das Projektil, neben der herkömlichen Ummantelung, einen Kern aus abgereichterem Uran, welches der Munition besondere EIgenschaften verleiht.
Aufgrund der höheren Dichte im Vergleich zu herkömlichen Blei, besitzt diese eine wesentlich höhere kinetische Durschlagskraft, also wesentlich mehr Wucht. Dadurch kann ein vergleichsweise kleines Kaliber, eine hohe Aufschlagskraft erreichen. Eben aus diesem Grund wurde Uran gerne als Panzerbrechende Munition verwendet. Militärisch spricht man hier von "Hartzielen" wären Personen als "Weichziele" bezeichnet werden, was ich eigentlich etwas pervers empfinde. Paradoxerweise ist panzerbrechende Munition gegen Personen weniger effektiv als Weichziel-Munition. Hierbei spricht man von der "Mannstoppwirkung". Das liegt daran dass die panzerbrechende Munition soviel Wucht entwickelt, dass sie einen relativ kleinen Gewebetunnel bewirkt, wärend Blei dazu neigt sich "aufzupilzen". Mit anderen Worten es deformiert sich zu einer "Scheibe" und verursacht somit eine wesentlich grössere physiologische Einwirkung. Jede besitzt dir Uranmunition, einige besondere Eigenschaften.

Zunächst besitzt sie eine besondere pyhsikalische Eigenschaft, die man als selbstschärfend bezeichnet. Wenn diese gegen einen festen Widerstand, wie etwa Panzerplatten stößt, presst sie sich nicht herkömlich zusammen, sondern zieht sich in form eines "Zapfen" sie schärft sich also selbst, wodurch die Kraft auf eine sehr kleine Fläche konzentriert wird und man eien höhere Penetrationswirkung erreicht. Zusammen mit der höheren Dichte, ist sie also ungleich effektiver in Vergleich zu herkömmlicher Munition. DIes sind jedoch nicht alle Eigenschaften die man aufzählen sollte.

Ein weitere EIgenschaft wäre, das Uran beim Aufschlag dazu neigt sich zu einem Aerosol zu zerstäuben, wobei es bei Luftkontakt mit dem heißen Uranstaub zu einem so genannten pyrophoren Effekt kommt, wodurch dieses sich spontan Entzündet, wodurch es nach dem Aufschlag zu einer verzögerten Explosion kommt, die noch größeren Schaden bewirkt. , dass sich beim Aufprall auf ein gepanzertes Ziel heißer Uranstaub bildet, der sich bei Luftkontakt im Inneren spontan entzündet (pyrophorer Effekt). Dadurch kann die mitgeführte Munition oder der Treibstoff entzündet werden, was zu der sogenannten Sekundärexplosion des Zieles führen kann. Wobei es, natürlich auch noch von der Atmung aufgenommen wird, falls man dennoch das "Glück" haben sollte zu überleben, dürfte man von der toxischen Wirkung hinweggeraft werden.

Die letzte Wirkung, die eigentlich offensichtlich sein sollte, ist die radioaktivit, die natürlich neben angereicherten Uran, relativ geringt. Trozdem möchte man von so etwas nicht getroffen werden. Da es relativ gering strahlt, gelten hier besonders die Nieren als betroffen. Weiters stellen verschossene Projektile eine Verseuchungsgefahr dar, da sie innerhalb von 5 bis 10 Jahren vollsatändig korrideren (sich zersetzen) und dadurch das Grundwasser versuchen. Natürlich ist man sich hier nicht einig. wie stark die schädigende Wirkung wirklich sein könnte. >_<

Theoretisch wäre diese "Hartzielmunition" durch einen Wolframkeramik-Kern zur ersetzen, jedoch ist Wolframcarbid im Vergleich in der Herstellung sehr teuer, wärend abgereichertes Uran ein Abfallprodukt darstellt, bei der Energieerzeugung durch Kernkraftwerke darstellt und somit massig zur Verfügung steht.

Namentlich besitzen offiziell 21 Armeen der Welt solche Vorräte: USA, Russland, Großbritannien, Volksrepublik China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea, Japan.
Das letzt mal wurde diese beispielsweise 2003 im Irankrieg eingesetzt, wobei etwa 2000 Tonnen von diesem Teufelszeug verballert wurden. Wobei bisher etwas 5% des abfälligen Urans "verwendet" wurde.
Trotz Genfer Protokol gibt es KEIN internationales Abkommen, dass diese im EInsatz verbieten würde.


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Melina
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BeitragThema: Re: Uranmunition   27/11/2012, 2:58 pm

Schade eigentlich, dass man sich um solche Dinge wie Hart- und Weichziele überhaupt Gedanken machen muss und kein Mensch so wirklich aus den Weltkriegen gelernt hat... die Wunden verschließen einfach zu schnell.

Diese Form der Munition kannte ich gar nicht, ist aber sehr interessant zu wissen.

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Liebe Grüße,
die Melina...
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BeitragThema: Re: Uranmunition   27/11/2012, 3:11 pm

Das menschliche Genie ist ehrfurchtgebietend und ohne Verantwortungsbewusstsein. EIne gefährliche Kombination. >_<

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Gnothi Seauton
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BeitragThema: Re: Uranmunition   28/11/2012, 12:26 am

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