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 Abrakadabra simsalabim

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BeitragThema: Abrakadabra simsalabim   23/11/2012, 7:50 am

Ich rechne magische Formeln einfach mal zu den Symbolen und reihe das hier auf. Auf Wunsch könnte man auch eine eigene SParte für Mantren und Formeln anreihen, aber ich denke, das kann man auch zusammenschliessen.

Ich würde mich hier gerne mit der Zauberformel Abrakadabra Simsalabim beschäftigen, da diese EInleitung aus der Bühnenmagie, ursprünglich eine ganz andere Bedeutung hat.

avrah k'davra
Avrah k'davra ist aramäisch, einer Sprache aus biblischen Zeiten, welche sehr viele magische Formeln kannt. Damals war so etwas recht alltäglich.
Wortwörtlich bedeutet sie soviel wie "Ich werde erschaffen wärend ich spreche".

Das ist zunächst der typische magische Akt wie man ihn sich im Rahmen eines Zauberwortes vorstellt, also ein Zauberwort welches sich selbst erklärt und somit besonders bei Basisritualen anbietet. Quasi ein "Ich lege jetzt los". Der einfache Sinn dahinter ist, es klingt sehr toll. Das wirkt nun ernüchternd, ist aber die Wahrheit.
Man darf jedoch niemals unterschätzen, wie wertvoll es in magischen Handlungen ist sich in eine euphorische Stimmung zu versetzen.
Ein Rituall ist eine theatralische Handlung die begeistern soll. Es muss nicht ungeheuer komplex sein aber sollte einen innerlich auf seine Weise berühren. Daher ist es auch wenig empfehlenswert, wie allgemein angenomen, stets die selbe Handlung zu wiederholen. Mache alles neu, jedes mal, wild und intuitiv und für gerade solche Ambitionen, bieten sich magische Formeln für alle erdenklichen Ausdrücke an.
Avrah k'davra, ist in diesem Sinne eine wunderschöne Einleitung, die sich auch toll vibrieren lässt, was die deutsche Sprache kaum erlaubt (Sie so aussprechen wie ein rollendes R um eine "bebende" Sprachwirkung zu erzielen).

Es ist also Ein und Ausleitung, und somit ein verbales Pendant zum graphischen Pentagramm. Tatsächlich sind diese in den Funktionen identisch, da das Pentragramm ebenfalls meisten als Ein und Ausleitung verwendet wird. Natürlich besitzt es auch eine Bann bzw Schutzfunktion und genau diese, wurde auch der magischen Formel zugeschreiben. Es würde sich also anbieten diese vor sich hinzusummen wärend man ein Pentagramm zieht, was ich sehr romantisch finde.

Eine etwas tiefere Bedeutung, ergibt sich wenn man sich der quabbalistischen Logik bedient. Demzufolge wurde der Schöpfungsakt in verschiedene Grundkräfte unterteilt, jede einzelne duch eine Sephira ausgedrückt. Gottes Schöpfungskraft, bzw die magsche, wird hier in einzelnen Komponenten mit der menschlichen Fähigkeit zu sprechen verglichen. Wie oben, so unten.

Man darf sich hierbei auch an die altbekannte Bibelstelle erinnern "Am Anfang war das Wort", avrah k'davra.

similia similibus
Die Zauberformel similia similibus, welche uns unter der Verbalhornung simsalabim bekannt ist, kommt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie Gleiches mit Gleichem.
Somit ist es eine Entsprechung der sogenannten Sympathiemagie, welche widerum mit dem hermetischen Grundsatz "Wie oben, so unten" korrespondiert. Die Sympathiemagie ist eine der ältesten magischen Ausprägungen und folgt der Logik dass Analogien unter Gegenseitigem Austausch stehen. Einer der ältesten und bekanntesten Ansätze ist dabei die ägyptische Magie, welche Versucht durch Waschfigurennachbildungen Einfluss auf ein SUbjekt oder Objekt zu nehmen, in dem dieses mit Nadeln durchstochen wird (das hat nur in Hollywood etwas mit Vodou zu tun).
In der modernen Magie besitzt dieser Grundsatz natürlich kaum noch Gültigkeit, jedoch wird er auf einer bestimmten Ebene immer noch angewandt, welche man im kabbalistischen Verständnis der Seelen findet. Demnach sind Zeit und Raum Illusionen welche lediglich unsere Welt bedingen, wärend diese beiden Faktoren "jenseits" keinerlei Bedeutung besitzen. Für die Seelen bzw astral gelten nur noch die Gesetze der Sympathie, wonach sich Gegensätze entfernen und Ähnlichkeiten anziehen und gleiches verschmilzt. Demnach reguliert also die Ähnlichkeit das Verhältnis und wird dort als eines der astralen Grundsätze verstanden, mit der in der astralen Magie noch heute gearbeitet wird.

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Gnothi Seauton
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