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 Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky

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hiram abiff
Junghexe
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BeitragThema: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   16/9/2009, 7:53 pm

Hier ein kurzer Ausschnitt über Elementarwesen und Elementale aus „Isis entschleiert“
von Helena Petrovna Blavatsky, der Begründerin der modernen Theosophie.


Zuunterst auf der Stufenleiter der Wesen stehen jene unsichtbaren Geschöpfe, die - von den Kabbalisten -, Elementarwesen genannt werden.
Es gibt deren drei, von einander verschiedene Klassen.

Die Höchsten an Intelligenz und Schlauheit sind die so genannten „terrestrischen Spirits“. Es genügt vorläufig zu sagen, dass sie die Larven oder Schatten jener auf Erden Verstorbenen sind, die während ihres Lebens alles geistige Licht von sich wiesen, tief versunken im Sumpfe der Materie verharrten und darin starben, von deren sündhaften Seelen sich der unsterbliche Geist nach und nach getrennt hat.

Die zweite Klasse setzt sich aus den unsichtbaren Antitypen der Menschen zusammen, die GEBOREN WERDEN SOLLEN. Keine Form kann in objektives Dasein treten, von der höchsten bis zur niedrigsten, bevor das abstrakte Ideal dieser Form, oder, wie Aristoteles es nennen würde, die Privation dieser Form, hervorgerufen worden ist. Bevor ein Künstler ein Gemälde malt, besteht jeder Zug davon bereits in seiner Imagination; bevor wir imstande waren, eine Uhr wahrzunehmen, musste diese besondere Uhr in ihrer abstrakten Form bereits in des Uhrmachers Geist vorher bestanden haben (Da kommt mir grad der Film: „What the bleep, do we know“ in den Sinn).
Ebenso ist es mit zukünftigen Menschen. Nach der Lehre des Aristoteles gibt es drei Prinzipien, die den Naturkörpern zugrunde liegen: Privation, Materie und Form. Mögen diese Prinzipien in diesem besonderen Falle Anwendung finden. Die Privation des Kindes, das werden soll, müssen wir wohl in das unsichtbare Gemüt des grossen Architekten des Universums versetzen, wobei Privation in der aristotelischen Philosophie nicht als ein Prinzip bei der Zusammensetzung von Körpern, sondern als ein auswendiges Zubehör bei ihrer Erzeugung betrachtet wird; denn die Erzeugung ist ein Wechsel, durch den die Materie aus der Gestalt, die sie hat, in jene übergeht, die sie annimmt. Obgleich die Privation der Form des ungeborenen Kindes, ebenso wie die zukünftige Form der noch nicht verfertigten Uhr etwas ist, das weder Substanz, noch Ausdehnung, noch bis nun Qualität, noch irgend eine Art von Existenz ist, so ist sie doch etwas, welches IST, obschon seine Umrisse, um zu sein, eine objektive Form annehmen müssen – kurz, das Abstrakte muss konkret werden. Sobald also diese Privation der Materie durch Energie dem Universaläther übertragen wird, wird sie zu einer materiellen Form, wie sublimiert sie auch sei.
Lehrt moderne Wissenschaft, dass MENSCHLICHES Denken „die Materie eines andern, gleichzeitig mit diesem existierenden Universums“ erregt, wie kann dann jemand, der an eine intelligente erste Ursache glaubt, leugnen, dass der göttliche Gedanke in gleicher Weise, nach demselben Gesetz der Energie, unserem gemeinsamen Mittler dem Universaläther – der Weltseele transmittiert wird?
Und ist es so, dann folgt daraus, dass, wenn einmal der göttliche Gedanke sich objektiv manifestiert, Energie getreulich die Umrisse dessen reproduziert, dessen Privation zuerst im göttlichen Gemüt geboren worden ist.
Nur kann nicht verstanden werden, dass dieser GEDANKE Materie schafft. Nein, er schafft bloss den Plan für die zukünftige Form. Der Stoff, der dazu dient, diesen Plan auszuführen, hat immer existiert und ist durch eine Reihe fortschreitender Umwandlungen als Resultat der Evolution dazu vorbereitet worden, einen Menschenkörper zu formen.
Formen vergehen, Ideen aber, die sie schufen und das Material, das ihnen Objektivität verlieh, bleiben. Diese Modelle, bis jetzt noch bar unsterblicher Geister, sind ELEMENTALE, richtig gesprochen PSYCHISCHE EMBRIOS, die, wenn ihre Zeit kommt, in der unsichtbaren Welt sterben und in dieser sichtbaren als Menschenkinder geboren werden. Bei diesem Übergang empfangen sie jenen göttlichen Hauch, Geist genannt, der den vollkommenen Menschen ergänzt. Diese Klasse kann nicht in OBJEKTIVER WEISE mit Menschen in Verkehr treten.

Die dritte Klasse sind die EIGENTLICHEN ELEMENTALE, die niemals in menschliche Wesen evolvieren, sondern sozusagen eine besondere Sprosse auf der Leiter der Wesen einnehmen und im Vergleich mit den anderen passend, Naturgeister oder kosmische Naturagentien genannt werden können, von denen jedes auf sein eigenes Element beschränkt ist und nie die Grenzen anderer überschreitet.
Es sind jene, die Tertullian die FÜRSTEN DER LUFTGEWALTEN nennt. Von dieser Klasse wird geglaubt, dass sie nur eines der drei menschlichen Attribute besitzt.
Sie haben weder unsterbliche Geister, noch greifbare Leiber, nur astrale Formen die in ausgezeichnetem Grade an dem Element, zu dem sie gehören, und auch an dem Äther teilnehmen. Sie sind eine Kombination von sublimiertem Stoff und rudimentärem Gemüt. Einige sind wechsellos, haben aber noch keine getrennte Individualität und sind sozusagen kollektiv tätig.
Andere Wesen gewisser Elemente und Spezies wechseln ihre Formen nach einem bestimmten Gesetz, das die Kabbalisten erklären. (Vielleicht kann chabua da weiter helfen). Der festeste ihrer Körper ist gewöhnlich gerade immateriell genug, um der Wahrnehmung durch unser physisches Auge zu entgehen, doch nicht so unsubstantiell, als dass sie nicht durch den inneren oder Hellseherblick vollkommen wahrgenommen werden könnten. Sie existieren nicht bloss und leben alle im Äther, sondern können ihn zur Erzeugung physikalischer Wirkungen handhaben und leiten, so leicht als wir Luft oder Wasser zu demselben Zweck durch pneumatische und hydraulische Apparate komprimieren können, wobei sie bereitwillig von den MENSCHLICHEN ELEMENTARWESEN unterstützt werden.
Ja noch mehr, sie können den Äther so stark kondensieren, dass sie sich greifbare Leiber schaffen, die sie durch ihre proteusartigen Gewalten jede beliebige Ähnlichkeit annehmen lassen, indem sie zu ihren Modellen die, im Gedächtnis der anwesenden Personen vorhandenen Bilder verwenden.
Es ist nicht notwendig, dass der Zirkelbeisitzer in dem Augenblick an den denken muss, der dargestellt wird. Sein Bild kann schon jahrelang entschwunden sein. Das Gemüt empfängt einen unauslöschlichen Eindruck selbst von jeder zufälligen Bekanntschaft oder von Personen, mit denen man ein einziges Mal in Berührung kam. Genau so, wie einige Sekunden des Exponierens einer empfindlichen photographischen Platte alles ist, was erforderlich ist, um das Bild des Sitzenden für unbegrenzte Zeit zu bewahren, so ist es auch mit dem Gemüt.

Nach der Lehre des Proklos sind die obersten Regionen vom Zenith des Universums bis zum Mond den Göttern oder Planetengeistern zugeteilt nach ihren Hierarchien und Klassen. Die höchsten unter ihnen werden die zwölf HYPER – OURANOI oder überhimmlische Götter genannt, denen ganze Legionen Dämonen zu Befehl stehen. Ihnen folgen an Rang und Macht zunächst die EGKOSMIOI, die interkosmischen Götter, von denen jeder über eine grosse Zahl von Dämonen herrscht, denen sie ihre Macht mitteilen und sie von einem zum anderen nach anderen nach Belieben ändern.
Dies sind offenbar die personifizierten Naturkräfte in ihrer gegenseitigen Korrelation, wobei letztere durch die dritte Klasse oder die ELEMENTALE dargestellt werden, die wir eben beschrieben haben.


(H. P. Blavatsky, Isis entschleiert; Meisterschlüssel alter und neuer Geheimnisse, 1877)
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Marco
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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   4/1/2010, 7:55 pm

Hab auch was interessantes:
Elementare sind Wesenheiten. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Elementaren: die natürlichen und die künstlichen. Die natürlichen Elementare sind eng mit den Elementen (daher leitet sich auch der Name ab) verbunden. So kennen wir die Elementare Salamander (Feuer), Sylphen (Luft), Gnome (Erde) und Nymphen (Wasser). Diese Elementare sind nur sehr schwer, wenn überhaupt, zu kontrollieren.
Ein künstliches Elementar ist eine Wesenheit, die einem dienen soll. Ein Elementar wird erst einmal im Geist erstellt. Man wählt eine Form, die den Aufgaben des Elementars entspricht. Dann überlegt man, welche Eigenschaften die Funktion unterstützen und "füllt die Form" damit. Dabei sollte man immer darauf bedacht sein, dass die Fähigkeiten und Kräfte die eigenen nicht übersteigen. Das Elementar ist zwar lernfähig, aber es lernt nur im Rahmen seiner Vorgaben.

Als nächster Schritt wird das Elementar nun mit Energie geladen. Dieser Vorgang dauert oft mehrere Tage und ist harte Arbeit, bis genug Energie vorhanden ist, dass es selbstständig arbeiten und handeln kann.

Um ein Elementar zu bannen, muss ihm die Grundlage seiner Existenz, die Energie, genommen werden. Die meisten Elementare, die zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurden, lösen sich nach dem Erreichen des Zwecks auf.

Jetzt noch was wichtiges:

Es kann aber sein, dass ein Elementar versehentlich erzeugt worden ist (dies geschieht oft als Nebeneffekt von magischen und anderen okkulten Handlungen. Auch starke Emotionen wie Angst, Wut, Trauer, usw. können solche Wesen hervorbringen). Dann besitzt es diese Eigenschaften. Wenn es dann eigenständig handelt, verfolgt es diese Ziele... Diese Elementare werden oft mit Geistern oder anderen Wesen verwechselt. Auch sie können gebannt werden, indem ihnen die Energie entzogen wird.

Ein Elementar kann auch zeitweilig erschaffen werden. Sobald eine Gruppe zusammen kommt, kann es (absichtlich oder auch nicht) passieren, dass sich die Gedanken, Wünsche und Gefühle der einzelnen Personen vermischen und verdichten. Sie erschaffen ein Elementar, den Gruppengeist. Dieser löst sich meistens auf, sobald die Gruppe wieder auseinander geht.

Und noch etwas:

Ein Elementar kann auch von anderen manipuliert werden. Ist diese Person fähig genug, kann sie das Elementar gegen dich verwenden. So etwas setzt natürlich Voraus, dass diese Person von der Existenz des Elementars weiß.

Ein paar allgemeine Regeln zum Umgang mit künstlichen Elementaren:

1. Erschaffe nie ein Elementar, welches bösartige Ziele verfolgen soll. Entzieht es sich deiner Kontrolle, wird es sich gegen dich wenden.

2. Erschaffe nie ein Elementar, das stärker ist als du. Hier gelten die gleichen Gründe wie in Punkt 1.

3. Behandle es mit Respekt. Auch wenn es ein "Diener" ist, verhalte dich dem Elementar gegenüber, wie einem natürlichen.

4. Ein Elementar sollte traditionellerweise nie länger als maximal ein Jahr "im Dienst" sein.
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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   18/7/2010, 4:59 pm

Wie unterscheidet man

Elementarwesen,
Elementar und
Elemental

?

*93/93*
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hiram abiff
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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   19/7/2010, 2:55 pm

FlameCapricornulus schrieb:
Wie unterscheidet man

Elementarwesen,
Elementar und
Elemental

?

*93/93*

Was soll die Frage??
Ich dachte, du weisst alles besser??
Suspect Suspect
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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   19/7/2010, 9:45 pm

hiram abiff schrieb:
FlameCapricornulus schrieb:
Wie unterscheidet man

Elementarwesen,
Elementar und
Elemental

?

*93/93*

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Melina
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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   19/7/2010, 10:06 pm

laaaaaaaaaaaaaaaangweilig....

auch hier gibt es - auch wenn ihr im Moment zu gern alle aneinander vorbei redet - keine "göttliche" Meinung, die gilt, sondern differenziert je nach Betrachtungsweise.

Wie sieht denn dein Blickwinkel diese Differenzierung Elementar, Elementarwesen, Elemental (letzteren Ausdruck kenne ich nicht) vor, Flame?

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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   19/7/2010, 10:20 pm

Ich weiß nicht, warum du so was schreibst, Frau Melina. Ich kann das so auch nicht akzeptieren.

Ich halte mich da hauptsächlich an die Deklarationen des Magiers Frabato, die ich aber noch nicht ganz verstanden habe.
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Melina
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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   20/7/2010, 10:34 am

Aha, womit ja dann auch mal so gar nichts gesagt wurde, auch nicht schlecht.


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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   20/7/2010, 10:51 am

In dem Text von Blavatsky gibt es keinen Unterschied zwischen Elemental und Elementarwesen, es wird lediglich erwähnt, das Kabbalisten diese "Elementarwesen" nennen, welche Frau Blavatsky Elemental nennt.
DAS kann bzw. wird hier aber auch einfach ein Unterschied sein, der durch die Übersetzung ins Deutsche passiert.

Von Marco angsprochene Elemtare kenne ich persönlich als Elementarwesen.
Hier mal ein sehr netter Text dazu:

Zitat :
Elementarwesen
Aus AnthroWiki


Die Elementarwesen (auch Elementargeister, Naturgeister) sind die unmittelbar in der Natur lebendig gestaltend wirkenden Werkmeister. Sie auch als "Elementargeister" zu bezeichnen, ist eigentlich irreführend, denn sie haben gerade kein «Ich», keinen eigenständigen geistigen Wesenskern, sondern sind dienende Glieder der höheren geistigen Hierarchien. Die Geister der Umlaufzeiten leiten ihr Tun. Elementarwesen entstehen als Abschnürungen höherer geistiger Wesenheiten, die der dritten Hierarchie (Archai, Archangeloi, Angeloi) angehören. Auch der Mensch, als vierte Hierarchie, bringt durch seine Tätigkeit unbewusst vielerlei Elementarwesen hervor. Entsprechend ihrem unselbstständigen Charakter darf ihnen niemals irgendeine moralische Verantwortlichkeit für ihr Tun zugesprochen werden. Den physischen Sinnen bleiben die Elementarwesen verborgen, sie offenbaren sich nur der imaginativen seelichen Wahrnehmung.


1 Elementarwesen als übersinnliche Erfahrung
2 Elementarwesen in der Natur
3 Vom Menschen geschaffene Elementarwesen
4 Elementarwesen im Bündnis mit den Widersachern
5 Literatur

Elementarwesen als übersinnliche Erfahrung
Der sinnlichen Beobachtung sind die Elementarwesen unzugänglich:

"Diejenigen, welche geistiges Anschauungsvermögen haben, nehmen aber solche Wesen wahr und können sie beschreiben. Zu den niedrigeren Arten solcher Wesen gehört alles, was die Wahrnehmer der geistigen Welt als Salamander, Sylphen, Undinen, Gnomen beschreiben. Es sollte nicht gesagt zu werden brauchen, dass solche Beschreibungen nicht als Abbilder der ihnen zugrunde liegenden Wirklichkeit gelten können. Wären sie dieses, so wäre die durch sie gemeinte Welt keine geistige, sondern eine grob-sinnliche. Sie sind Veranschaulichungen einer geistigen Wirklichkeit, die sich eben nur auf diese Art, durch Gleichnisse, darstellen lässt. Wenn derjenige, der nur das sinnliche Anschauen gelten lassen will, solche Wesenheiten als Ausgeburten einer wüsten Phantasie und des Aberglaubens ansieht, so ist das durchaus begreiflich. Für sinnliche Augen können sie natürlich nie sichtbar werden, weil sie keinen sinnlichen Leib haben. Der Aberglaube liegt nicht darin, dass man solche Wesen als wirklich ansieht, sondern dass man glaubt, sie erscheinen auf sinnliche Art." (Lit.: GA 9, S 156)

Elementarwesen in der Natur
Die Natur-Elementarwesen leben in der niederen ätherischen, elementarischen Welt und wirken in den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Es gibt allerdings auch höhere Elementarwesen, die im Lichtäther, Klangäther und Lebensäther walten.

Die Wesensglieder der Elementarwesen sind anders geartet als die des Menschen und stehen teilweise in enger Beziehung zu den Elementarreichen.

Zu den Elementarwesen gehören all die unzähligen bezaubernden oder bedrohlichen Wesen, die in den Märchen und Mythen als Feen, Elfen, Nixen, Fluß- und Quellengeister, Meerjungfrauen, Alben, Kobolde, Zwerge usw. bildhaft beschrieben werden und die, sofern es sich um echte Märchen handelt, die noch aus einer natürlichen niederen Hellsichtigkeit schöpfen, durchaus als geistige Wirklichkeiten aufgefasst werden müssen. Ein falscher, materialistischer Aberglaube würde nur entstehen, wenn man sie als physisch-sinnlich erfahrbare Realitäten auffassen wollte.

Rudolf Steiner nennt häufig folgende den Elementen zuzuordnende Gruppen von Elementarwesen:

Salamander Feuer
Sylphen Luft
Undinen Wasser
Gnome Erde

Ohne die unermüdliche Tätigkeit der Natur-Elementarwesen würde es die irdische Pflanzenwelt nicht geben. Die lebendig sich entwickelnde Pflanzengestalt wird nicht nur durch rein irdische Kräfte bestimmt, sondern sehr wesentlich durch kosmische Einflüsse geprägt. Diese kosmisch-ätherischen Kräfte werden der Pflanze durch die in der Natur wirkenden Elementarwesen einverleibt. Sie tragen das in den feineren kosmischen Ätherkräften webende lebendige ätherische Urbild der Pflanze (die Urpflanze im Sinne Goethes) in den Bereich der irdischen Elemente hinein. Die Gnomen oder Wurzelgeister führen die Lebensätherkräfte, in denen ungeheure kosmische Intelligenz waltet, bis dorthin, wo die Pflanzenwurzel in die mineralische Erde übergeht. Kosmische Weisheit wird so zu irdischer Gestaltungskraft. Die Undinen sind die eigentlichen «Weltenchemiker», welche die Klangätherkräfte (in denen sich die «Sphärenharmonie» ausdrückt) bis in das flüssige Element hineintragen und vorallem die Laubblätter der Pflanzen ausgestalten. Die Sylphen umschweben die Blüten und durchfluten das Pflanzenleben mit den Lichtätherkräften. Die feurigen Salamander schließlich durchglühen die Pflanze mit der lebendigen Energie des Wärmeäthers und lassen die Früchte und Samen reifen. So wird insgesammt ein lebendiges irdisches Abbild der urbildlichen kosmischen Lebenskräfte geschaffen.

Auch an der Gestaltung des Tierreiches sind die Elementarwesen wesentlich mitbeteiligt. Insbesondere offenbaren sie sich aber überall dort, wo einander die verschiedenen Naturreiche berühren:

"Man redet heute viel von Naturkräften, aber von Wesenheiten, die hinter diesen Naturkräften stehen, redet man recht wenig. Wenn man von Naturwesenheiten spricht, dann betrachtet der heutige Mensch das als Aufwärmung eines alten Aberglaubens. Daß jene Worte, die unsere Vorfahren gebrauchten, auf Wirklichkeit sich gründen - wenn jemand behauptet, daß Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamander etwas Wirkliches bedeuten -, das gilt als alter Aberglaube. Was die Menschen für Theorien und Vorstellungen haben, ist in gewissem Sinne zunächst gleichgültig; wenn aber die Menschen durch diese Theorien verführt werden, gewisse Dinge nicht zu sehen und ihre Theorien im praktischen Leben anzuwenden, dann beginnt die Sache erst ihre volle Bedeutung zu gewinnen.

Nehmen wir ein groteskes Beispiel: Wer glaubt an Wesenheiten, deren Dasein an die Luft gebunden ist oder die im Wasser verkörpert sind? Wenn zum Beispiel jemand sagt: Unsere Vorfahren haben an gewisse Wesenheiten geglaubt, an Gnomen, Undinen, Sylphen, Salamander, aber das ist alles phantastisches Zeug! - dann möchte man erwidern: Fragt einmal die Bienen. — Und könnten die Bienen reden, so würden sie antworten: Für uns sind die Sylphen kein Aberglaube, denn wir wissen ganz gut, was wir von den Sylphen haben! - Und derjenige, dessen geistige Augen geöffnet sind, kann verfolgen, welche Kraft es ist, die das Bienlem hinzieht zur Blume. «Instinkt, Naturtrieb», wie der Mensch antwortet, sind leere Worte. Wesenheiten sind es, welche die Bienen hinleiten zum Blütenkelch, um sich dort Nahrung zu suchen, und im ganzen Bienenschwarm, der nach Nahrung ausschwärmt, sind Wesenheiten tätig, die unsere Vorfahren Sylphen nannten. Überall da, wo verschiedene Naturreiche sich berühren, wird eine Gelegenheit geboten, daß sich gewisse Wesenheiten offenbaren. Zum Beispiel im Innern der Erde, da, wo sich der Stein mit der Metallader berührt, da setzen sich besondere Wesenheiten an. An der Quelle, wo das Moos den Stein bedeckt und somit das Pflanzenreich das Mineralreich berührt, setzen sich solche Wesenheiten fest. Wo Tier und Pflanze sich berühren, im Blumenkelch, bei der Berührung der Biene mit der Blüte, da verkörpern sich bestimmte Wesenheiten, ebenso da, wo der Mensch sich mit dem Tierreiche berührt. Nicht im gewöhnlichen Verlauf der Berührung ist das der Fall. Wenn zum Beispiel der Fleischer das Rind schlachtet, oder wenn der Mensch das Fleisch der Tiere ißt, nicht im normalen Verlauf des Lebens, da ist so etwas nicht der Fall. Aber wo im außernormalen Verlauf, wie bei Bienen und Blume, sich wie durch einen Überschuß von Leben die Reiche berühren, da verkörpern sich Wesenheiten. Und insbesondere da, wo des Menschen Gemüt, sein Intellekt, im Umgang mit den Tieren besonders engagiert ist, bei einem Verhältnis, wie es zum Beispiel der Schäfer zu den Schafen hat, ein Gemütsverhältnis, da verkörpern sich solche Wesenheiten.

Solche intimere Verhältnisse des Menschen zum Tiere finden wir häufiger, wenn wir zurückgehen, in alten Zeiten. In Zeiten niederer Kulturen hatte man vielfach solch ein Verhältnis, wie es der Araber zu seinem Pferde hat, nicht wie ein Rennstallbesitzer zu seinen Pferden. Da finden wir jene Gemütskräfte, die hinüberspielen von Reich zu Reich, wie zwischen dem Schäfer und den Lämmern. Oder wo Geruchs- und Geschmackskräfte entwickelt werden und hinüberstrahlen, wie zwischen der Biene und der Blume, da wird Gelegenheit geschaffen, daß sich ganz gewisse Wesenheiten verkörpern können. Wenn die Biene an der Blume saugt, dann kann der Hellseher beobachten, wie sich am Rande der Blüte eine kleine Aura bildet. Das ist die Wirkung des Geschmackes: der Stich der Biene in den Blütenkelch ist ein gewisses Geschmacksmittel geworden, die Biene empfindet den Geschmack und strahlt aus wie eine Blütenaura, und die ist Nahrung für sylphenhafte Wesenheiten. Ebenso ist das Gefühlselement, das zwischen Schäfer und Schafen spielt, Nahrung für Salamander.

Jene Frage gilt nicht für den, der die geistige Welt versteht: Warum sind dann die Wesenheiten da und sonst nicht? Nach dem Ursprung dürfen wir nicht fragen; ihr Ursprung liegt im Weltenall. Gibt man ihnen aber Veranlassung zur Nahrung, so sind die Wesenheiten da. Zum Beispiel ziehen schlechte Gedanken, die der Mensch ausströmt, schlechte Wesenheiten in die Aura des Menschen, weil sie dort Nahrung finden. Dann verkörpern sich gewisse Wesenheiten in seiner Aura.

Überall, wo sich verschiedene Naturreiche berühren, bietet sich Gelegenheit, daß gewisse geistige Wesenheiten sich verkörpern. Wo Metall an den Stein sich anschmiegt im Innern der Erde, da sieht der Seher, wenn der Bergmann das Erdreich abhackt, an verschiedenen Stellen merkwürdige Wesen wie zusammengekauert beieinander-. hocken, in einem ganz kleinen Raum. Sie stieben, sie sprühen auseinander, wenn die Erde entfernt wird. Es sind merkwürdige Wesenheiten, die zum Beispiel in gewisser Beziehung dem Menschen ganz und gar nicht unähnlich sind. Sie haben zwar keinen physischen Leib, aber sie haben Verstand. Doch der Unterschied zwischen ihnen und den Menschen ist, daß sie Verstand haben ohne Verantwortung. Daher haben sie auch nicht das Gefühl eines Unrechtes bei dem mancherlei Schabernack, den sie den Menschen spielen. Gnomen heißen diese Wesenheiten, und zahlreiche Arten von ihnen beherbergt die Erde, und sie sind da zu Hause, wo sich der Stein mit dem Metall berührt. Recht sehr gedient haben sie früher den Menschen beim alten Bergbau, nicht beim Kohlenbergwerk, aber im Metallbergbau. Die Art, wie man in alten Zeiten Bergwerke angelegt hat, die Kenntnis davon, wie sich die Schichten lagern, die wurde durch diese Wesenheiten vernommen. Und die am besten veranlagten Flöze kannten diese Wesenheiten, die da wissen, wie sich im Innern der Erde die Schichten lagern, und die daher die beste Anleitung geben konnten, wie man das bearbeiten soll. Wenn man nicht mit den geistigen Wesenheiten arbeiten will und sich nur auf das Sinnliche verläßt, dann gerät man in eine Sackgasse. Von diesen geistigen Wesenheiten muß man ein gewisses Verfahren lernen, um die Erde zu erforschen. Ebenso findet eine Verkörperung statt von Wesenheiten an der Quelle. Wo der Stein die Quelle berührt, da verkörpern sich die Wesen, die an das Element des Wassers gebunden sind: die Undinen. Da wo Tier und Pflanze sich berühren, da wirken die Sylphen. Die Sylphen sind gebunden an das Element der Luft, sie leiten die Bienen zu den Blüten. So verdanken wir fast alle nützlichen Erkenntnisse der Bienenzucht den alten Traditionen, und gerade bei der Bienenzucht können wir viel von ihnen lernen. Denn was heutzutage als Wissenschaft über die Bienen existiert, ist vollständig von Irrtum durchzogen, und die alte Weisheit, die sich fortgepflanzt hat durch Tradition, wird dadurch nur beirrt. Die Wissenschaft erweist sich da als etwas Unbrauchbares. Nützlich sind nur die alten Handgriffe, deren Ursprung unbekannt ist, weil der Mensch damals als Leitfaden die geistige Welt benützte.

Die Salamander kennen die Menschen heutzutage auch, denn wenn einer sagt: Es strömt mir etwas zu, ich weiß nicht woher -, so ist das meistens die Wirkung der Salamander.

Wenn der Mensch zu den Tieren in intime Verbindung tritt, wie der Schäfer zu seinen Schafen, dann erhält er Erkenntnisse zugeraunt von Wesenheiten, die in seiner Umgebung leben. Dem Schäfer wurde zugeraunt sein Wissen, das er in bezug auf seine Schafherde hat, von den Salamandern in seiner Umgebung. Diese alten Erkenntnisse sind heutzutage geschwunden und müssen nun durch wohlgeprüfte okkulte Erkenntnisse wieder gewonnen werden.

Denken wir diese Gedanken weiter, so werden wir uns sagen müssen: Wir sind ganz umgeben von geistigen Wesenheiten! Wir gehen durch die Luft, und sie ist nicht nur chemische Substanz, sondern jeder Windhauch, jeder Luftstrom ist die Offenbarung geistiger Wesenheiten. Wir sind umgeben und ganz und gar durchdrungen von diesen geistigen Wesenheiten, und der Mensch muß in Zukunft, wenn er nicht ein ganz trauriges, sein Leben ausdörrendes Schicksal erfahren soll, eine Kenntnis haben von dem, was um ihn lebt. Ohne diese Erkenntnis wird er nicht mehr weiterkommen können." (Lit.: GA 98, S 88ff.)

Vom Menschen geschaffene ElementarwesenDie Elementarwesen wirken tätig in der Natur, sie sind aber zugleich eng verwandt mit den inneren Kräften des menschlichen Seelenlebens, mit Denken, Fühlen und Wollen. Mit jedem Gedanken, den wir bilden, erzeugen wir neue Elementarwesen. Was wir als Gedächtnisschatz dadurch in uns tragen, ist in Wahrheit eine grosse Summe von uns selbst geschaffener Elementarwesen. Hier auf Erden erleben wir sie nur als schattenhafte Erinnerungsgedanken; ihr wahres Wesen zeigt sich erst im Leben zwischen Tod und neuer Geburt oder durch geistige Schulung (siehe z.B. -> Rosenkreuzer-Schulung). Unser ganzes Seelenleben wird von den verschiedensten Elementarwesen begleitet. Das Denken, Fühlen und Wollen des Menschen, überall, wo er ernsthaft nach dem Wahren, Schönen und Guten strebt, ist sogar mit ganz eigentümlich gestalteten Elementarwesen verbunden, die in vieler Hinsicht den in der Natur schaffenden Elementarwesen entgegengesetzt sind.

Es gibt auch andere Elementarwesen, die vom Menschen (unbewusst) künstlich erzeugt werden. Dazu zählen etwa die Phantome, Spektren, Dämonen und Geister, die sich als Abschnürungen der menschlichen Wesensglieder bilden. Namentlich werden durch die Technik und das moderne Wirtschaftsleben Elementarwesen hervorgebracht. Es besteht zunehmend die Gefahr, dass die Elementarwesen den luziferischen und ahrimanischen Einflüssen unterworfen werden.

"Der Mensch schuf zu der Natur hinzu die Maschinen. Diese sieht der Mensch zunächst in aller Abstraktion an. Er wirtschaftet mit ihnen in aller Abstraktion. Er hat seine Mathematik, er hat seine Geometrie, seine Mechanik. Er konstruiert damit seine Maschinen und sieht sie so in aller Abstraktion an. Aber er wird sehr bald eine gewisse Entdeckung machen. So sonderbar es dem heutigen Menschen noch erscheinen mag, daß diese Entdeckung gemacht wird, der Mensch wird die Entdeckung machen, daß bei all dem Maschinellen, das er dem Wirtschaftsleben einverleibt, die Geister wieder wirken werden, die er früher in der Natur wahrgenommen hat. In seinen technischen Wirtschaftsmechanismen wird er wahrnehmen: er hat sie fabriziert, er hat sie gemacht, aber sie gewinnen ein eigenes Leben nach und nach, zunächst allerdings nur ein Leben, das er noch ableugnen kann, weil es sich im Wirtschaftlichen kundgibt. Aber er wird es immer mehr und mehr bemerken durch das, was er da selber schafft, wie das ein eigenes Leben gewinnt, wie er es, trotzdem er es aus dem Intellekt heraus geboren hat, mit dem Intellekt nicht mehr erfassen kann. Vielleicht kann man sich heute noch nicht einmal eine gute Vorstellung davon machen, dennoch wird es so sein. Die Menschen werden nämlich entdecken, wie ihre Wirtschaftsobjekte durchaus die Träger von Dämonen werden." (Lit.: GA 200, S 91ff.)

Elementarwesen im Bündnis mit den Widersachern
Es besteht zunehmend die Gefahr, dass die Elementarwesen den luziferischen und ahrimanischen Einflüssen unterworfen werden. Die in den niederen Elementen webenden Elementarwesen werden zum Bündnis mit Ahriman gedrängt, wenn ihnen der Mensch nicht bewusst erkennend gegenübertritt:

"Wollen wir nichts wissen von der geistigen Welt, dann ist dieser ganze Chor verfallen den ahrimanischen Mächten, dann kommt das Bündnis zwischen Ahriman und den Naturgeistern zustande. Das ist heute das, was in der geistigen Welt schwebt als überragender Entschluß: das Bündnis zustande zu bringen zwischen den ahrimanischen Mächten und den Naturkräften. Es ist sozusagen der Kompromiß im Werke zwischen den ahrimanischen Mächten und den Naturgeistern, und es gibt keine andere Möglichkeit, dies zu verhindern, als dadurch, daß sich die Menschen in ihrer Erkenntnis an die geistige Welt wenden und dadurch bekannt werden mit den Naturgeistern, ebenso wie sie bekannt wurden mit Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Kalzium, Natrium und so weiter. Es muß also hingesetzt werden neben eine Wissenschaft des Sinnlichen, des Physischen, eine Wissenschaft des Geistes. Und zwar müssen wir mit dieser Wissenschaft des Geistigen absolut Ernst machen. Indem wir bloß in pantheistischer Weise herumreden vom Geist, kommen wir ihm nicht nahe. Wir dürfen nicht jene Mutlosigkeit haben, die sich davor zurückhält, von konkreten geistigen Wesenheiten zu reden." (Lit.: GA 211, S 206ff.)
Die in den höheren ätherischen Elementen lebenden Elementarwesen werden sich hingegen mit Luzifer verbünden, wenn der Mensch die Vertiefung in sein Inneres versäumt:

"Der Monotheismus ist entsprungen der Offenbarung der ätherischen Welt an die Erdenmenschheit. Aber indem wir zu diesen Lichtwesen hinaufgehen, zu den elementarischen Wesen des Äthers, kommen wir zu einer anderen äußeren Welt. Diese Welt ist jedoch nicht nur im physischen Licht enthalten, sondern auch in demjenigen, was als Geistiges zu uns herniederströmt mit jedem Sonnenstrahl: Da finden wir solche Wesenheiten, wie wir sie in den irdischen Elementen finden. Aber in jenen ätherischen Elementen finden wir Wesenheiten, die nun wiederum die Menschheit nicht so mit der Erde verbinden wollen, wie es in der Absicht der ahrimanischen Mächte liegt, welche die Erde in ihrer Entwickelung aufhalten, sondern sie wollen den Menschen nicht zur vollen Erkenntnis des Irdischen kommen lassen, sie möchten dessen Entwickelung aufhalten, bevor die Erde an ihr Ziel gelangt. Die ahrimanischen Wesenheiten möchten die Erde so weit bringen als es ihren Zwecken dienlich ist; die anderen Wesenheiten sind darauf aus, das, was in der Menschheitsentwickelung vom Anbeginn veranlagt ist, nicht bis zur vollen Entfaltung kommen zu lassen, es in früheren Stadien festzuhalten. Da aber konnten sie den Entschluß fassen - und das ist der andere Entschluß, der uns entgegentritt, wenn wir hinaufschauen in die höheren Sphären - eines Bündnisses nun zwischen Luzifer und den Elementarmächten des Ätherischen. Während Ahriman mit seinen Mächten einziehen kann in die menschliche Wesenheit, wenn sich der Mensch der Erkenntnis des Geistigen verschließt, kann Luzifer mit den Mächten, die im Ätherischen sind, in den Menschen einziehen, wenn der Mensch die rechte Vertiefung in sein Inneres versäumt. Und so stehen heute die feindlichen Mächte von oben und unten da vor dem Menschen." (Lit.: GA 211, S 206ff.)

Quelle: http://wiki.anthroposophie.net/Elementarwesen

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BeitragThema: Re: Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky   20/7/2010, 3:14 pm

Noch ein gutes Beispiel, dass sich bei diesen Begrifflichkeiten wirklich niemand einig ist:

Aus einem "Lexikon des Esoterischen Wissens " von Nevill Drury:

Elementargeister, auch Elementale,
Geistwesen, die nach Überzeugung von Magiern die Eigenschaften der vier Elemente personifizieren. Es sind dies die Geschöpfe Salamander (Feuer), Meerjungfrauen und Undinen (Wasser), Sylphen (Luft) und Gnomen und Kobolde (Erde).

Und nochmal was ganz anderes zum Elementarwesen:

Elementarwesen, in der Theosophie die körperlose Seele eines gottlosen, verdorbenen Menschen. Vom Astralleib eines guten Menschen wird angenommen, dass er sich schnell auflöst, sowie sich der Geist des Toten auf einen neuen spirituellen Pfad begibt, während das Elementarwesen eines nicht höher Entwickelten längere Zeit der Erdebene verbunden bleiben soll. Dann pflegt es als Apparition oder Gespenst zu erscheinen.





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Elementarwesen und Elementale nach H.P. Blavatsky
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