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 Magie muss nicht möglichst kompliziert sein!

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BeitragThema: Magie muss nicht möglichst kompliziert sein!   26/10/2012, 4:34 pm

Ich würde mit diesem Beitrag gerne kurz etwas ansprechen dass eigentlich selbstverständlich sein sollte und doch kaum verinnerlicht wird. Wenn etwas etwas gibt dass mich an der allgemeinen Ansicht über Magie stört, sobald diese nicht als reiner Aberglaube abgetan wird, dann ist dass der Irrglaube alles verkomplizieren zu müssen.
Das fängt an bei ellenlangen Korrespondenzlisten und endet in gewaltigen Phanteons.
Natürlich ist es von höchster Wichtigkeit für Schüler sich solche einzuprägen (Achtung Ironie).
Niemand tut sich so etwas wirklich an, oder zumindest sind das Ausnahmefälle aber alle heucheln anschliessend wie gelehrsam sie doch wären, aber es bräuchte eben so seine Zeit. Es gibt keine Notwendigkeit dafür sich sämtliche Korrespondenzen eines Elements zu merken. Wesentlich sinnvoller wäre es selbst assoziieren zu lernen.
Fragt euch selbst welche Bedeutungen gewisse Symbole, Elemente etz für euch tragen und diese dürfen auch ruhig veränderlich sein. Magie sollte etwas dynamisches intuitives darstellen. Ich persönlich halte diese "Copy&Paste-Magic" bestenfalls für schwachsinnig. Natürlich steht es jedem frei sich solche Listen einzuprägen, aber wesentlich wertvoller ist es in jedem Fall eigene Bedeutungsebenen auszulegen.

Das selbe haben die Leute die solche Listen erstellten, falls es sich nicht um pure Scharlatanerie handelt, ebenfalls getan. Und mir persönlich ist es mehr als einmal passiert das ich meine Schlussfolgerungen bei "prominenten" Magiern wiederentdeckt habe. So etwas ist sogar unvermeidlich und ein Indiz dafür etwas richtig zu machen.
Es kann einfach nicht SInn der Sache sein sein magisches Verständnis dadurch zu definieren seine Merkfähigkeit auszureizen. Natürlich darf und sollte man sich mit Magie aus kulturellen Interesse beschäftigen, jedoch ist das niemals ein Ersatz für die eigene Assoziationsfähigkeit.

Auch das gesammte Vokabular sollte der eigenen Wesensart entsprechen. Natürlich klingt es äusserst eindrucksvoll wenn man die Namen der Tattwas in Sanskit aufzuählen kann und möglichst viele Fremdworte verwendet. Allerdings ist das ein Ausdruck der EItelkeit oder bestenfalls einer gewissen Begeisterung. Daran ist im Grunde nichts auszusetzen, aber wenn jemand eher über bescheidene verbale Fähigkeiten verfügt, muss er es sich nicht unnötig kompliziert machen um eindrucksvoller zu wirken. Wer von seinem Naturell aus einen Hang zu Komplikationen besitzt, darf seine Zunge gerne nach Lust und Laune verknoten, meine Wenigkeit ist ja selbst so doof. Aber so ewas als Notwendigkeit zu betrachten ist bestenfalls dumm.

Prinzipiell sollten ihr bei euren Denkmodelle über Magie den einfachsten und geradlienigsten Weg wählen diese zu gestalten, denn sobald ihr etwas Übung besitzt werden diese ohnehin zunehmend Anspruchsvoller.
Aber nichts wird besser oder wahrer weil es möglichst komplziert formuliert wurde.

Prinzipiell gibt es einen einfachen Leitsatz: Wenn du etwas nicht ohne den Gebrauch von Fremdworten klar und deutlich erklären kannst, hast du es nicht verstanden.

_________________
Gnothi Seauton
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