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 Wünschelrute

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Melina
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BeitragThema: Wünschelrute   27/4/2011, 9:56 pm

Die Wünschelrute

Zitat :
Die Wünschelrute ist ein zumeist Y-förmig gegabeltes, aus einer Astgabel oder gebogenem Draht gefertigtes Instrument, das in der Hand eines sogenannten Rutengängers auf Anziehungskräfte oder Ausstrahlungen von Erzen und Metallen, Wasseradern, geologischen Verwerfungen oder verborgenen Gegenständen im Erdreich reagieren soll. Diese Vorstellung wurde erstmals im Spätmittelalter dokumentiert, konnte jedoch noch nie seriös nachgewiesen werden. Die Lehre von solchen angeblichen Strahlungswirkungen heißt Radiästhesie.[1]

In jüngerer Zeit finden auch L-förmige Winkelruten und antennenförmige Einhandruten („Tensoren“) als Wünschelruten Verwendung. Bei Winkelruten werden die Schäfte aneinandergelegt oder überkreuz gehalten, bei Tensoren ist am Rutenende ein Ring oder eine Kugel befestigt. Einhandruten dieser Art werden auch in der Alternativmedizin eingesetzt.

Quelle: wikipedia.de

Geschichte

Der genaue historische Ursprung von Wünschelruten ist unbekannt. In älteren Kulturen ist vielfach von Ruten oder Stäben mit Wunderkraft die Rede, etwa dem bereits erwähnten Stab des Hermes (Griechische Mythologie), der die Pforten zur Unterwelt öffnet, oder dem Mosesstab, der in der Wüste Wasser aus dem Fels springen lässt (Num. 20,11). Stäbe oder Ruten für mantische und divinatorische Praktiken sind seit dem Altertum bekannt. Eindeutige Belege für das Wünschelrutengehen im heutigen Verständnis finden sich erst seit dem späten Mittelalter.

Um 1430 bietet der Goslarer Bergmeister Andreas de Solea den ältesten bekannten Beleg für die Vorstellung, dass eine Rute auf die Ausstrahlung von Metallen reagiert.1517 erwähnt Luther in seiner Auslegung der zehn Gebote unter den Verstößen gegen das erste Gebot neben anderen magischen Praktiken auch die Suche mit der „virga divinationis“ nach verborgenen Schätzen. Georgius Agricola schließlich, der sie 1530 im Glossar zu seinem Bermannus als „Virgula diuina / die rute“ kurz erwähnt und in den Frontispizen seiner Druckausgaben als Signum der Montanforschung auch regelmäßig den Hermesstab abbilden ließ, widmet der virgula furcata (gegabelten Rute) 1556 in seiner Schrift De re metallica die erste ausführliche, auch erstmals von der Abbildung eines Rutengängers begleitete Behandlung.

Demnach war das Rutengehen zu Agricolas Zeit eine unter Bergleuten verbreitete und entwickelte – nämlich durch Bevorzugung spezifischer Hölzer für bestimmte Metalle kunstgerecht differenzierte – Technik, die jedoch auch bereits sehr umstritten war: während Kritiker sie für nutzlos erklärten oder als Erklärung für die Wirkung nicht eine Anziehungskraft der Metalle, sondern nur die Zaubersprüche der Rutengänger gelten lassen wollten, erklärten Befürworter, dass der Erfolg nicht von Zauber, sondern von der Größe der Rute, ihrer gegabelten Form, der Anziehungskraft der Metalle, der Handhabung der Rute und außerdem davon abhängig sei, dass der Rutengänger nicht eine besondere hinderliche Veranlagung besitze, die die Anziehungskraft der Metalle außer Kraft setze und verantwortlich dafür sei, dass Überprüfungen durch ungeeignete Personen fehlschlügen. Agricola selbst schlug sich hierbei auf die Seite der Kritiker, indem er die Wirkung Zaubersprüchen, die er nicht wiedergeben wollte, und dem Zufall und seiner geschickten Ausnutzung durch die Rutengänger zuschrieb und im übrigen empfahl, bei der Auffindung der Metalle stattdessen auf deren natürliche Anzeichen zu achten.

1692 erregte in Frankreich ein gewisser Jacques Aymar Aufsehen aus Anlass eines Mordfalls in Lyon, indem er mithilfe seiner Rute angeblich Beweismittel entdeckte, die am Tatort vergraben waren, außerdem mit der Rute einen der Täter aufspürte und überführte und den Fluchtweg zweier weiterer Mittäter bis an die Grenze nachverfolgen konnte. Experimentelle Überprüfungen seiner Fähigkeiten unter der Aufsicht des Prince de Condé, bei denen Aymar gezielt über den tatsächlichen Hergang der aufzuklärenden Vorfälle getäuscht wurde, sollen aber die Wirksamkeit seiner Methode falsifiziert haben.
Stich eines Wünschelrutengängers aus dem 18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert veröffentlichte der französische Physiker Thouvenel mehrere Denkschriften über zwei Quellenfinder, Bleton und Pennet, und diese Versuche wurden in Italien von Fortis und Amoretti, in Deutschland von Johann Wilhelm Ritter, Franz Xaver von Baader und Kieser fortgesetzt. Sie glaubten an eine besondere „elektrometrische“ Kraft, die bei reizbaren (sensitiven) Personen durch Metalladern oder unterirdisches bewegtes Wasser erregt wird. Diese Kraft soll sich neben Bewegungen in der Hand gehaltener Gegenstände auch in körperlichen Empfindungen bis hin zu Konvulsionen geäußert haben.

Statt des Holzstabes benutzten mehrere dieser „Metall- und Quellenspürer“ auch den sogenannten „bipolaren Zylinder“ und das „siderische Pendel“. Diese Werkzeuge wurden insbesondere von dem Italiener Francesco Campetti verwendet, mit dem Amoretti und die Physiker der Münchener Akademie in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts experimentierten. Der bipolare Zylinder ist ein zwischen Zeigefinger und Daumen gehaltener Metallstab, das siderische Pendel ein an einem Faden aufgehängtes Stück Kohle oder Schwefelkies, das unter dem Einfluss verborgener Metalle und strömenden Wassers in Schwingungen geraten sollte.

Als Erklärung wurden tierische Elektrizität, der damit verbundene „tierische Magnetismus“ und ähnliche Konzepte wie Tellurismus und Siderismus, sowie die Lebenskraft „Od“ von Carl Reichenbach herangezogen. Schließlich begründeten unter anderem Gilbert, Marechaux, Erman und Pfaff die Auffassung, dass es sich dabei lediglich um unbewusste ideomotorische Bewegungen handle. Bereits Zeidler hatte in seinem 1700 erschienenen Pantomysterium dargelegt, dass die Rute sich bewegt, wenn ihr Träger den gesuchten Gegenstand auch nur gefunden zu haben glaubte.

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BeitragThema: Re: Wünschelrute   9/1/2015, 4:27 pm

:help: Moin :help:
Für ein Projekt benötige ich Messinstrument/e. In "Magischen" Betätigungsbereich sind Prüflampen oder Kalibrierscalen, meines wissens nicht exestent.
Pendel funtzt aber ist zu Störanfällig durch Wind/Zugluft. So kam ich auf die Ruten.... :aufkopf: Nun hab ich keinen blassen Schimmer von den Dingern und frage ob hir jemand ist der mir mit Buchtips oder sogar praktischen erfahrungen weiter helfen kann.
"Die Welt der Wünschelrutengänger und Pendler" von Hubert Knoblauch hab ich mir gerade besogt (war zufällig gerade verfügbar).
Hoffendlich taugt es zu mehr als zum Kamienanzünden.
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BeitragThema: Re: Wünschelrute   14/1/2015, 4:52 pm

Ich bin der Meinung, du kannst dir einfach eine Astgabel schnappen und mal probieren,.. ich weiss ja nicht, was für ein Projekt das ist, aber vielleicht bist du mit einem Tensor besser bedient.

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BeitragThema: Re: Wünschelrute   30/1/2015, 10:32 am

Werd mir wohl auf Blauendunst ein Buch kaufen müssen....

Eigendlich interessand: das einzige wirklich allgemein gesellschafflich anerkante Magischefeld welches von "magischen Leuten" Kaum genutzt wird.
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BeitragThema: Re: Wünschelrute   30/1/2015, 8:17 pm

Ja, das hast du Recht, da habe ich auch schon drüber nachgedacht.. damit wird man nicht so belächelt wie mit vielen anderen Dingen! Smile

Edit: Fällt mir gerade noch ein: Ein Pendel müsste doch auch gehen, oder?

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BeitragThema: Re: Wünschelrute   31/1/2015, 9:59 pm

JaEIn.... Es geht um im weitesten Sinn "Strahlungsstärken", die ich wohl nur in Entfernungen messen kann.
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BeitragThema: Re: Wünschelrute   17/8/2015, 7:49 am

Moin
Mal ein kleiner Anfänger Erfahrungsbericht:
Wer denkt Pendeln klapt, also Rute ist kein Problem! Pustekuchen Exclamation So eine Rute reagiert auf Sauviele Einflüsse die du erstmal unterscheiden must. Zum üben hab ich mich Zuhause auf die suche nach Stromleitungen gemacht. 3 aktive Leitungen liegen in der Erde, das wuste ich vorher und von 2, die ungefähre Lage. 4 Ausschläge bekamm ich!?! Jetzt weis ich das ich noch totgelegte Leitungen auf dem Grundstück habe Es braucht wohl einiges an Übung bis die Ergebnisse exakt werden und der Rutengänger sich nicht von Fremdenergieen ablänken läst.
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BeitragThema: Re: Wünschelrute   6/9/2015, 2:45 pm

hollytrap schrieb:
Es braucht wohl einiges an Übung bis die Ergebnisse exakt werden und der Rutengänger sich nicht von Fremdenergieen ablänken läst.

Ja, das glaub ich gern. DAnke für deinen Erfahrungsbericht.

Gerade habe ich ein Pendelbuch gelesen.
Mit der richtigen Fragestellung dürfte das Pendel nicht bei allen möglichen Energien ausschlagen, sondern nur, nach der du suchst.

Wenn du also fragst, "ist hier eine Wasserader?" (habe ich letzte Woche probiert), hast du einen direkten Ausschlag oder auch nicht, der sich auf die Schwingung einer Wasserader bezieht. Das ist ja unabhängig von der Tiefe...
Bei mir hat es funktioniert, ich habe mit meinem Bioresonanzgerät und Tensor nachgemessen und hatte eine übereinstimmende Wasserader.

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BeitragThema: Re: Wünschelrute   25/9/2015, 4:24 am

Als mit 2 L-Ruten klapt es bei mir inzwischen sehr Zuferlässig. Mit einer Astgabel (Y-Rute) komme ich nicht so zurecht. Wie dick ist von so einem Tensor Draht?
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BeitragThema: Re: Wünschelrute   14/1/2016, 8:06 pm

Es gibt unterschiedliche, meiner ist glaub ich 1,9 mm. Smile

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