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Windsbraut
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Anzahl der Beiträge : 95
Alter : 68

BeitragThema: Re: Visualisieren   1/6/2011, 10:25 am

Zitat: Visuelle Magie v. Jan Fries
Zitat :
ZUGANG zu FARBEN
In diesem Abschnitt möchte ich nur kurz auf Farben eingehen, da
es so viele Farben gibt und jede davon andere Wirkungen auf die
Psyche ausübt. Es gibt viele Theorien, die eine Verbindung zwischen
Farben und Bewußtseinszuständen herzustellen versuchen.
Von Zigeunern wird erzählt, daß sie die Schlafecke in ihrem
Wagen in dunklem Lila streichen, was den Schlaf tiefer und
erholsamer machen soll. Die Umkleideräume in Theatern sind oft in
hellem Grün gestrichen, da dies die Nerven der Schauspieler
beruhigen soll. Gewisse Kampfkünstler verwenden eine Trance, in
der sie einen Raum imaginieren, der von tiefem roten Glühen erfüllt
ist. In diesem Raum sehen sie sich selbst bei ihren Kampfübungen
zu. Wenn die Vision klar und gut ausgebildet ist, assoziieren sie mit
der Vorstellung, die sie von sich selbst geschaffen haben, und
erleben sich selbst in Aktion, beim Springen, beim Krallen, beim
Treten, inmitten dieser Wolke aus leuchtend rotem Licht. Der rote
Raum repräsentiert dabei die Stimmung der Übung und die
Stimmung, in der sie sich befinden können, wenn sie wirklich auf
ihre Fähigkeiten angewiesen sind. Ich habe einmal von einer
Ausnüchterungszelle gehört, die in verschiedenen amerikanischen
Gefängnissen getestet wurde. Die Wände dieser Zelle waren in
ekelhaftem Pink gestrichen, was den Effekt hatte, daß gewalttätige
Betrunkene innerhalb weniger Minuten zusammenbrachen.
Farben sind sehr wichtig für die magische Praxis.
Nehmen wir an, wir wollen abstrakte Energien imaginieren. Dies
geht sehr einfach, wenn wir uns die abstrakten Energien als Felder,
Sphären oder Strahlungen aus farbigem Licht vorstellen. Natürlich ist
dabei das farbige Licht nur eine Metapher für Ideen, denen wir sonst
keine angemessene Form verleihen können. Eine der klassischen
Bannungstechniken verwendet die Vorstellung eines solchen
Lichtfeldes. Das Lichtfeld wird nach allen Richtungen ausgestrahlt,
gleißend, hell und strahlend. Nach den herkömmlichen
Glaubensmodellen vertreibt helles Licht negative Einflüsse, Was
auch immer diese sein mögen, und schafft einen reinen und
geheiligten Bereich, in dem Rituale abgehalten werden können.
Wenn wir diesem Licht eine Farbe geben, verändern wir seine
Bedeutung.
In der Sprache der Magie tragen die Farben Bedeutungen. Wenn
du deinen Tempelraum bemalen willst, Symbole entwerfen, Stelen,
Sigillen oder sonstige Formen, dann wirst du wahrscheinlich Farben
verwenden wollen, die mit den Kräften und Bewußtseinszuständen,
die du anrufen willst, kongruent, also stimmig sind. Welche Farben
sind für unsere Rituale und unsere Magie angemessen?
Zitat ende

Farben spielen auch bei mir eine wichtige Rolle. Allerdings kann ich sie zur Zeit nicht so kraftvoll
visualisieren wie sonst.
Meinen inneren Ruhe.- und Gebetsraum hab ich zur Zeit in Lindgrün.
Eigentlich neige ich zu sehr kraftvollen Farben.
Das hat sich im Laufe der letzten Zeit geändert.
Welche Farben bevorzugt ihr




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Melina
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Alter : 38

BeitragThema: Re: Visualisieren   1/6/2011, 8:09 pm

Zitat :
Fazit: Ich kann sehr wohl visualisieren. Ich habe zuvor nur nicht gewusst das ich es schon mein Leben lang praktiziert habe, da ich mir Gedanken darum gemacht habe.

Das mag ja auf dich zutreffen, aber es gibt schon viele, die nicht visualisieren können oder es liegt ihnen einfach nicht.
Dann es doch schon wichtig, dass man mal drüber spricht. Vielleicht ist es dann - wie in deinem Fall - ganz einfach und man kann es und tut es unbewusst.

Es geht dann ja auch im Endeffekt darum, das Unbewusste in Bewusstes zu verwandeln.

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Liebe Grüße,
die Melina...
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Windsbraut
Zauberlehrling
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Anzahl der Beiträge : 95
Alter : 68

BeitragThema: Re: Visualisieren   1/6/2011, 8:50 pm

Zitat :
Das mag ja auf dich zutreffen, aber es gibt schon viele, die nicht visualisieren können oder es liegt ihnen einfach nicht.
Dann es doch schon wichtig, dass man mal drüber spricht. Vielleicht ist es dann - wie in deinem Fall - ganz einfach und man kann es und tut es unbewusst.

Ja- das kann ich nachvollziehen.
Es gibt da eine TranceMethode die bei den täglichen Handhabungen anfängt, wie z. Bsp. Büroarbeit-
weiter geht zu dem was man bei dieser Arbeit hört- dann wie das was man da macht riecht-
dann, wie sich die Materialien anfühlen, die man in den Händen hält und ganz zum Schluss schleicht man in die viesuellen
Arbeitswelt . Das ist eine Methode von Jan Fries.
Man schleicht sich also so langsam durch die kalte Küche.
Es sollte ein ThemenBereich sein, der für die Person alltäglich ist.
Wer den Trancetext gern haben möchte, kann sich den bei mir gern per PN abholen
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Gast
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BeitragThema: Re: Visualisieren   2/6/2011, 10:21 pm

Erstmal an die Administration:

Längere Zitate aus geschützten Büchern (und das von Jan ist eins) können Geldbusen und andere Unanehmlichkeiten nach sich ziehen, falls ihr nicht nachweisen könnt, dass ihr dazu berechtigt seid.

An Windsbraut:

Du schreibst ja auch in anderen Foren euphorisch über deine Entdeckung der Visualisation. - Wenn eine 16Jährige davon so begeistert ist, oder ein Neueinsteiger in die Materie, ist das eine freudige Botschaft. Aber wenn eine 61-igjährige, die - nach eigener Auskunft - sich schon seit Jahren mit Spiritualität, Runen und anderen Dingen in diesem Bereich beschäftig, in diesem Maße von den Urgründen jeglicher Spiritualität so begeisterst ist, dann stellen sich schon einige Fragen
Du kannst weder magisch, noch sonstwie spirituell arbeiten, wenn du nicht die Visualisation beherrscht. Das entspricht dem Lallen des Kleinkindes vor dem Sprechen, oder dem Krabbeln vor dem Laufen.
Weder Runenarbeit, Rituale, Tarot, Chakrenarbeit oder sonstwas innerhalb der Spiritualität ist ohne Visualisation machbar.
Natürlich kann man/frau auch mit 61 Jahren davon begeistert sein - aber als "gestandene Spirituelle"?

Was hast du denn gemacht, bevor du das Buch von Jan gelesen hast? Ich kenne eigentlich kein spirituelles Praxisbuch, das nicht irgendwie auf Visualisation verweist. Und dem Jan sein Buch ist ja so originell auch wieder nicht
Er hat viel von Steiner, Osho und Crowley verwendet.

Ich finde es wirklich erstaunlich
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Melina
Admin
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Anzahl der Beiträge : 1451
Alter : 38

BeitragThema: Re: Visualisieren   3/6/2011, 7:53 pm

**Offtopic**

An Wurzel:

so langsam gehst du mir echt auf die Nerven mit deinem Gequatsche über andere Foren.


Wenn du noch EINMAL einen Satz produzierst, in dem du dich DIREKT an Windsbraut richtest, wirst du von mir gesperrt. Wenn du noch einmal erwähnst, dass irgendjemand auch in anderen Foren irgendwas geschrieben hat - wirst du von mir gesperrt.

Deine Art und Weise finde ich wirklich eigenartig.

Ich - Die Administration - lese hier jeden Beitrag und wenn ich der Meinung bin "Geldbußen"(es heißt nicht "Geldbusen" - das hat mit weiblichen Geschlechtsorganen nichts zu tun) kommen auf uns zu, greife ich ein. Da braucht mich keiner darauf hinweisen, schon gar nicht, weil es nur darum geht, einen Beitrag von Windsbraut anzugreifen.

Und genauso anders herum geht es auch an Windsbraut. MIR ist egal, was ihr in anderen Foren treibt. Entscheidend ist, was HIER passiert.
Lasst eure Spielchen, ich finde das schon ein wenig eigenartig, dass ihr beide fast zeitgleich auftaucht und eure privaten Schlammschlachten hier abhaltet.

DAS HAT SOFORT EIN ENDE!!!


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die Melina...
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BeitragThema: Re: Visualisieren   3/6/2011, 10:04 pm

Jawoll
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Arthea
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Alter : 53

BeitragThema: Re: Visualisieren   12/6/2011, 7:25 pm

Hallo,
ich habe festgestellt, dass ich nicht riechen kann und wenn dann nur nach mehreren Versuchen.
Ich visualisiere sehr schnell den gewünschten Gegenstand , ich spüre ihn mit allen Sinnen ,also anfassen und Gewicht erspüren oder Oberflächenstruktur erfühlen , hören ect. , aber riechen ist ein Riesenmanko bei mir.
Ich visualisiere immer wieder und trainiere auch , zb Apfel , ich kann alles erspüren und rieche dann auch daran und visualisiere von neuem , aber wieviele Jahre soll ich denn den Geruch üben ?
Oder ist er nicht so ganz wichtig , weil ich ja auch Kerzenmagie mache und es dabei ja auch auf das visualisieren ankommt?
Ich habe schon tolle Erfolge bei meinen Ritualen gemacht , also kann ich damit "leben" als Hexe nicht s zu riechen beim Visualisieren?

Danke für eure Antworten , bin froh hier zu sein

Arthea
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Melina
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BeitragThema: Re: Visualisieren   12/6/2011, 11:16 pm

Zitat :
Oder ist er nicht so ganz wichtig , weil ich ja auch Kerzenmagie mache und es dabei ja auch auf das visualisieren ankommt?

Hallo Arthea, das ist doch völlig in Ordnung, wenn du dein Visualisieren in eine bestimmte Richtung besser ausbauen kannst als in den Geruch.
Das ist ja auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass du intensiv visualisierst.. manchen liegt eher dies, manchen eher das, manche machen es ganz unbewusst.. Das ist nicht das Entscheidende. sunny

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BeitragThema: Re: Visualisieren   13/6/2011, 9:21 am

Bei dem Sehen und Höhren kannst du dich durch das Schließen der Augen und umgebende Stille von der Umgebung lösen und eine innere Vision aufbauen. Der Geruchsinn ist dagegen immer mit der realen Umwelt verbunden, Hier ist es genaus so schwierig, wie mit dem Geschmackssinn.

Meine Erfahrung -> in einer Visiualisierung, die deine ganzen Sinne mitreist - und wo dieser Sinn wirklich gebrauch wird (!) - dann kann es auch zur Geruchswahrnehmung kommen. Aber ansonsten ist die Nase, mit dem darin strömenden Odem deine Verbindung zur Realität und - nach meiner Wahrnehmung - auch als solche wichtig.

lg
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Baumschatten
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BeitragThema: Re: Visualisieren   14/6/2011, 6:07 pm

Sei gegrüßt Arthea Smile
Wie ich weiter oben im selben Thread bereits geschrieben haben, würde es sogar aus reichen wenn es nur mit einen Sinn klappt. Und da ihr sowieso alle anderen Sinne außer den Geruch benutzen kannst, sehe ich euch als sehr begabt. Die meisten Menschen schaffen nähmlich nur einen. Häufig ist dies der Optische Sinn.

In Liebe
Euer Baumschatten


Zuletzt von Baumschatten am 16/6/2011, 6:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Arthea
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BeitragThema: Re: Visualisieren   14/6/2011, 8:29 pm

@Baumschatten , danke, ich dachte schon ich müsste alle Sinne in einer Visualisierung einschalten können.
Ich möchte bald mit der Trancereise anfangen um mein Krafttier zu finden , und bei der Einleitung ist es so , dass ich auch aufgefordert werde die Blumen zu riechen , oder das es sonnig ist soll ich auch riechen...
Ich kann mich noch ganz entfernt daran erinnern , dass es dann sehr warm roch , aber wie genau???
Keine Ahnung mehr, naja...
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Fufu!
Zauberer
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BeitragThema: Re: Visualisieren   28/11/2012, 3:15 pm

Ich hänge meinen Artikel mal hier an und ergänze um persönliche Ansichten.

Der Imagination (was für ein tolles Wort um so etwas einfaches wie die Vorstellungskraft zu bezeichnen) fällt in der Magie eine besondere Rolle zu. Man könnte sie als innere Wirklichkeit oder auch magische Wahrnehmung bezeichnen, denn sie trägt all jene Qualitäten, die wir auch in unsere Umwelt projezieren. Der Grundgedanke hierbei, ist dass sich jegliche Form von sinnlicher Wahrnehmung, nicht nur durch Objekte ins uns auslösen, sondern auch unabhängig in uns erzeugen lässt. Es ist eine Form der Vergegenwärtigung, seien es nun Elemente die wir uns wärend einem Ritual vor das geistige Auge holen, oder einen Schutzkreis den wir ziehen. Diese Wahrnehmung, sollte von uns so detailiert wie möglich gestaltet werden. Oft wird dies jedoch missverstanden und so aufgefasst als müssten wir eine ungeheure Schärfe erzielen.

Zum Beispiel in dem wir einen Baum in all seinen Teilen imaginieren und so deutlich vor uns sehen als wäre er tatsächlich vor uns. Das stimmt so nicht und wenn man es einmal selbst versuchen möchte, wird man bald bemerken dass das gar nicht so leicht, vor allem da unsere Vorstellung gerne zu "Sprüngen" neigt. Details können zwar visualisiert werden, der Verlauf unserer Wahrnehmung, neigt jedoch zu sprüngen. Wenn ich Beispielsweise eine Wiese mit einem Baum imaginiere, kann ich mir diese Wiese sehr deutlich Vorstellen und auch den Baum detailiert vergegenwärtigen. Wenn ich jedoch meinen geistigen Blick durch diese Landschaft streifen lasse, neigen diese EIndrücke zu Sprüngen von einem Bild zum nächsten, ähnlich wie bei Schnitten zwischen einer Kamerafahrt. Das ist völlig normal und sich damit zu furstrieren, ist völlig Sinn und Ziellos. Viel wichtiger sind die Eindrücke die ich auf mich wirken lasse.

Wenn ich zum Beispiel einen echten Baum betrachte, starre ich ja auch nicht einfach nur auf den Stamm und das Blattwerk, sondern mich überkommen EIndrücke, die dieses Erlebnis erst lebendig werden lassen. Ich bemerke seine Schönheit und seine größe wirkt auf mich Beeindruckend. So geht es auch bei der Imagination nicht einfach um die trockene Wahrnehmung, sondern meine EIndrücke die diese erst wirklich lebendig gestalten.
Ebenso ist es Unnötig ein Pentagramm in allen Details klar zu visualisieren, eine Verdeutlichung stellt sich ohnehin automatisch ein wenn ich über etwas Übung verfüge. Vielmehr ist die Gewiesheit ausschlaggebend und die EIndrücke die mir diese vermttelt.

Es gibt wahnsinnig viele Imaginationsübungen, die dazu dienen sollen diese Vorstellungskraft zu schärfen und leider sind diese Beispiele völlig überzogen und unnötig. Natürlich darf man gerne auf solche Methoden zurückgreifen und ich möchte sie nicht entwerten, aber sie sind alles andere als nötig und auch nicht sinngemäss.

Eine Lebendigkeit, was der Sinn jeder Imagination ist, erreiche ich nicht durch Bildschärfe, sondern wird durch Eindrücke vermittelt. Wenn ich zum Beispiel träume, sind diese Bilder ebenfalls sprunghaft, es fehlen Details und ein Szenario schlägt plötzlich in das nächste um. Dennoch vermitteln mir diese Bilder einen lebendigen Eindruck und mit Imagination verhält es sich nicht anders.

Wenn ich zum Beispiel Feuer imaginiere, ist es nicht nötig mir die Flammen in allen Details und einem dynamischen Formenspiel und Farbübergängen vorzustellen. Viel wertvoller ist es mir die Hitze zu vergegenwärtigen die mir ins Gesicht schlägt, von einem lauten Knistern unterlegt welches mich an ein Lagerfeuer erinnert.

Es geht viel mehr um ein vermitteltes Gefühl als eine Wahrnehmungssimultion, das klingt nur wesentlich unspektakulärer. Man muss nicht alles verkomplizieren.

_________________
Gnothi Seauton
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Iceman1
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BeitragThema: Re: Visualisieren   14/5/2015, 12:57 pm


Visualisieren und imaginieren sind Grundvoraussetzungen für Hexen und Magier.

Wer kennt es nicht, man geht mit der Freundin Hand in Hand durch die Einkaufspassage der Innenstadt und plötzlich kommt einem eine wirklich toll aussehende Frau entgegen. Woran wir in diesem Moment nicht denken, die Freundin hat diese Frau auch erspäht aber nur aus dem einzigen Grund, um unser Gesichtsfeld im Auge zu behalten. Und dann ist es auch schon passiert, wir drehen den Kopf nur um wenige Grad, um noch einen Blick zu erhaschen und schon nimmt das Theater seinen Lauf. Eifersuchtsszenen und nicht nachvollziehbare Vorhaltungen, wegen des einen Blickes, versauen uns nun den Rest des Tages. Dabei hat man nicht einmal den Kopf um 180 Grad ihr nachgedreht und einen freudigen Pfiff ausgestoßen, wie es eigentlich Usus ist wenn wir allein unterwegs sind. Kleiner Tipp noch: wenn ihr im Bekleidungsladen, auf eure Freundin wartend, sie gerade nicht seht, so heißt es nicht, dass sie euch nicht sieht :-)

Klar im Vorteil ist, wer visualisieren kann. Die tolle Frau nur flüchtig sehen, den Blick abwenden und sie bleibt nun noch Minuten wie ein Foto vor uns. Visualisieren ist reine Übungssache und macht sehr viel Spaß. Anfangs sieht man sich einen Gegenstand lange an, schließt die Augen und versucht den Gegenstand so lange wie möglich vor Augen zu behalten. Mit der Zeit wird es immer besser gelingen und immer länger. Später werden die Augen anschließend nicht mehr geschlossen, der Blick schweift ab und der Gegenstand ist immer noch vor Augen. Man sollte schon Freude daran finden und es täglich üben. Fortgeschrittene hätten dann das Bild oben genannter Frau immer noch vor Augen und können sich trotzdem noch auf das Gespräch mit der eigenen Freundin konzentrieren ohne gegen die nächste Laterne zu laufen.

Imaginieren ist die nächste Stufe und schon etwas schwieriger. Wir haben ein Objekt visualisiert (also vor Augen) und können uns nun dazu Dinge vorstellen. Anfängliches Übungsbeispiel: Ich visualisiere einen Gegenstand (anfangs wieder mit geschlossenen Augen) und verändere ihn vor meinem geistigen Auge. Ich mache ihn größer oder kleiner, kann ihn drehen oder ihm eine andere Farbe geben. Nach einiger Übung gehe ich geistig noch um diesen Gegenstand herum, binde ihn in anderes ein und kann ihn später beliebig abrufen. Fortgeschritten kann ich visualisierte Gegenstände ins Alltagsgeschehen einbinden oder mir meinen eigenen Film mit dem Gegenstand entstehen lassen.

Wozu nutzt es uns? Um Energien zu senden, braucht es neben selbiger auch eine starke Vorstellungskraft. So wird ein starker Fluch nur gelingen, wenn man in der Lage ist, sich emotional in einen Zustand hineinzusteigern und das gewünschte Ergebnis fanatisch wie ein Film in sich ablaufen zu lassen. Beeinflussen kann nur, wer sich vorstellen und vorgeben kann, dies kann bis in die Trance hinein zelebriert werden (ähnlich wie beim Vodoo).
Aber auch sonst im Leben ist es manchmal ganz angenehm. Wenn man der eigenen Frau beim GV gerade einen verkasematuckelt, dann kann man sich dabei die schöne Nachbarin vorstellen (auch mit offenen Augen). Und wehe wer nicht richtig geübt hat, den kann dann der Blick nach unten schnell Ernüchterung bringen.


Iceman
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