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 Willenssätze und Chaosmagie

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Schefadiduku
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Alter : 29

BeitragThema: Willenssätze und Chaosmagie   13/11/2009, 8:56 am

Willenssätze sind das Kernstück vieler chaosmagischer Arbeiten und manchen vielleicht auch schon durch die Sigillenmagie (Austin Osman Spare) bekannt. Er beinhaltet in der Chaosmagie die Quintessenz der magischen Arbeit.

Willenssätze (WS) oder Statement of Intend (SOI) sind meist kurze und klare Sätze. Grundsätzlich ist die Gegenwartsform zu benutzen, es sei denn, es lässt sich nicht anders vermeiden. Bsp.: „Es ist mein Wille einen Talisman zum Schutz vor Frost zu erstellen.“ aber „Es ist mein Wille innerhalb von zwei Wochen 1000,00 Euro zu erhalten.“

Ein Willenssatz sollte niemals eine zweideutige oder dreideutige Wirkung haben. „Es ist mein Wille, ich habe mehr Zeit für die Zauberei“ kann da schnell zu einem Arbeitsplatzverlust führen oder „Es ist mein Wille mehr Kohle zu haben“ zu einem Hausbrand. Auch sollte er so aufgestellt sein, dass auch wirklich das Ziel im Fordergrund steht. Heißt also „Es ist mein Wille nächsten Monat 10.000 Euro zu erhalten“ ist viel zu umständlich wenn es einem eigentlich darum geht, ein neues Auto zu erhalten. Magie wirkt auf dem einfachsten Weg. Warum also magische Umwege gehen, wenn man evtl. auch ein Auto im Lotto hätte gewinnen können und sich nur auf den Kaufweg konzentriert? Dies ist ziemlich knifflig, denn ein Willenssatz muss sowohl präzise, als auch unscharf gestellt sein. Frater U.D. hat in seiner Hohen Schule der Magie das nette Beispiel gebracht, wie ein Freund von ihm eine Sigille erschuf mit dem Willenssatz, am Sonntag das Turnier zu gewinnen (dieser war Reiter). Naja, er kam nicht einmal auf den dritten Platz, erhielt aber als Trostpreis ein Rasierwasser von der Marke „Turnier“.

Was auf GAR KEINEN FALL in einen Willenssatz gehört sind Negationen in jeglicher Form, denn diese kann unser Unbewusstes einfach nicht verarbeiten. Wer sagt „Es ist mein Wille nicht krank zu sein.“ wird automatisch krank werden, jemand der keine Angst vor etwas haben will, wird eine tiefe Angst empfinden. Schuld ist unser Unbewusstes. Dieses kann Negationen nicht erfassen und assoziiert automatisch immer das, was wir ja eigentlich nicht haben wollen.
Testet es selbst mit dem original Schefadiduku geprüften RoNa-Test:
Schließe die Augen und konzentriere dich auf die Stille. Und jetzt denke AUF GAR KEINEN FALL an ein rosa Nashorn!
Siehste! ;-)

In der Chaosmagischen Praxis erfolgt die Deklaration des Willens grundsätzlich nach der vorausgehenden Bannung. In Gruppenritualen wird dieser immer Stück für Stück vom Ritualleiter vorgesprochen und die „Gemeinde“ antwortet im Kanon.
Wichtig bei der Deklaration ist die Fokussierung des Bewusstseins und der Gedanken eben auf das konkrete Ziel!

Wörter die ich gerne und oft verwende sind "passend", "N.N. positiv gegenüber" und "in jeder Hinsicht".

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Machst du einen Schritt in die richtige Richtung, oder einfach nur einen Schritt nach Vorn?
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