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 Der Wolpertinger

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Melina
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Anzahl der Beiträge : 1451
Alter : 38

BeitragThema: Der Wolpertinger   8/10/2009, 10:32 pm

Zitat Anfang:

Hierbei handelt es sich um ein äußerst scheues
Mischwesen, was in der freien Natur sehr selten
zu finden ist. Im Wolpertinger sind verschiedene
Elemente und Eigenschaften anderer Tiere vereint;
in der am häufigsten auftretenden Art findet
man Feldhasen oder Eichhörnchen mit Geweihen
oder Flügeln. Je nach Umgebung passen
sie sich auch der Umwelt an, je beschwerlicher
der Boden, umso höher die Wahrscheinlichkeit,
dass es sich um fliegende Wolpertinger handelt.

Das Gebiss deutet darauf hin, dass es sich bei
dem Wolpertinger um einen Allesfresser handelt,
so lässt er sich bei der Jagd durchaus mit
den üblichen Nahrungsmitteln eines Wandersmannes,
wie Bier und Schmalzbrot, anlocken.
Die Tiere sind eher nachtaktiv, so manch raschelndes
Geräusch oder gelbe funkelnde Augen
sind auf Wolpertinger zurückzuführen.

So scheu der Wolpertinger auch auf den Menschen
wirken mag, innerhalb des Tierreiches
scheint er vor Charisma und Selbstbewusstsein
zu strotzen, denn aufgrund mangelnder GeschlechtsgenossInnen
gelingt es diesem Wesen,
sämtliche andere Tierarten zu umgarnen und sich
mit diesen aufgrund andauernder Triebhaftigkeit
zu paaren. Dies erklärt die Entstehung ständig
neuer Arten von Wolpertingern, eine weitere
Form ist der z. B. Wurzeltinger, Fliegerwolpis
oder Arbertinger – auch „Arbeitsdinger“ genannt.
Über die Art der Fortpflanzung ist recht
wenig bekannt, es ist aber ziemlich sicher, dass
einige Arten Eier legen und diese durchaus auch
fressen.
Von Eier bringenden Oster-Wolpertingern ist
bisher nichts bekannt. Eine Nachzucht sowie die
Käfighaltung sind nicht möglich.
Der Wolpertinger zählt zu den geschützten Tieren,
leider gelingt es immer wieder rücksichtslosen
geldgierigen Menschen, diesen zu jagen,
auszustopfen und als Kuriosität in Museen oder
Souvenirläden auszustellen. In Mittenwald gibt
es gar ein ganzes Wolpertinger-Museum! Pfiffige
Wegen der unbewiesenen Existenz gibt es weder
gesetzliche Schonzeiten noch Jagdverbote. Die
Jagdregeln unterscheiden sich in den verschiedenen
Regionen deutlich. Angeblich können Wolpertinger
nur von jungen hübschen Frauen gesichtet
werden, die bei Vollmond in Begleitung
eines starken Mannsbildes unterwegs sind, der
die entsprechenden Stellen im Wald kennt. Andere
meinen, man muss dem Tier Salz auf den
Schwanz streuen, um diesen zu fangen. Der Originaltext
einer überlieferten Fangmethode lautet:
"Die Jagd muss immer nachts bei Vollmond sein
und erfolgt mit einer Kerze aus Bienenwachs
und einem leeren Kartoffelsack. Ein Wolpertinger
kommt nur im Mondlicht aus seinem Bau.
Nur 15 Tage vor einem zu erwartenden Gewitter
mit Blitz und Donner kann der Jäger seines Erfolges
sicher sein. Die brennende Kerze wird vor
den geöffneten Kartoffelsack gestellt. Angelockt
durch den Lichtschein und den Duft von alten
Kartoffeln schlupft der Wolpertinger in die Falle."
Zum Abschluss möchte ich noch über einige Besonderheiten
des Wolpertingers berichten. Jeder
Wolpertinger verfügt über zwei Hinterläufe und
der rechte ist etwas kürzer als der linke. Dies hat
zur Folge, dass sich der Wolpertinger nicht geradeaus,
sondern in großen Kreisen bewegt. Aus
diesem Grunde wird er teilweise auch Kreisel
genannt. Aber noch lieber springt er, teilweise
von Baum zu Baum. Selbst Eichhörnchen haben
keine Chance, dem Wolpertinger zu folgen. Es
lohnt sich auf alle Fälle, beim nächsten Urlaub in
Bayern Augen und Ohren offen zu halten, um
diese putzigen Fabelwesen zu erspähen und zu
Übrigens kann auf Grund der Besonderheit des
Wolpertingers keine Gewähr für die Richtigkeit
des Inhaltes dieses Artikels übernommen werden.
Sollten beim Versuch, diese Spezies zu beobachten
oder gar zu jagen, Unfälle entstehen, so können
keinerlei Mitleidsbekundungen seitens des
Verfassers erwartet werden.
Zitat Ende

Da schauen wir doch mal, ob wir demnächste im Hessenland so etwas zu Gesicht bekommen.. scratch

Lg
Melina
______________________________________________________
Quelle: www.cumhachd.de, Ausgabe des Magazins Nr. 12

_________________
Liebe Grüße,
die Melina...
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BeitragThema: Re: Der Wolpertinger   5/5/2010, 9:58 am

Ich würd mal sagen das der Wolpertinger dann doch eher in den Alpen angesiedelt is Wink
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